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DNA-Analyse
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ABIS unterstützt genetische Forschungen |
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In den vergangenen zehn Jahren haben unsere Azawakh-Expeditionen in Mali, Burkina Faso und Niger umfassende Foto- und Filmdokumentationen, phänotypische Beschreibungen und statistische Berichte über die Azawakh-Population in den Ursprungsgebieten der Rasse erbracht. Die 12.ABIS-Expedition im Januar/Februar 2002 konnte in Zusammenarbeit mit dem Royal Institute of Technology (KTH) in Stockholm nun auch einen wichtigen Beitrag für die Erforschung genetischer Verbindungen des Azawakhs mit orientalischen Windhunden und anderen afrikanischen Rassen leisten. Dies eröffnet eine Möglichkeit, die bisher nur spekulative Herkunfts- und Wanderungsgeschichte der sogenannten Tuaregwindhunde wissenschaftlich zu erhellen.
Expeditionsmitglied Elisabeth Naumann hat die Entnahme von Mitochondrischem DNA-Material (Haarwurzelproben) bei Azawakh-Hündinnen in Burkina Faso und Mali nach den Vorgaben der schwedischen Forscher besorgt. 19 Untersuchungseinheiten mit den jeweiligen Herkunftsdaten sind dem Stockholmer Institut im März übergeben worden. Seine auf diesem Gebiet weltweit führende Abteilung für Biotechnologie verfügt damit erstmals auch über DNA-Material afrikanischer Azawakhs.
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