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Aktuelle Headline
Mamadou Tandja accueille le président Sarkozy niger niamey30.03.2009
 
Sarkozy in Niger to back Areva's uranium deal with Niamey30.03.2009
 
Neukonstruktion10.06.2008
Liebe Freunde und Förderer von ABIS.

Bereits im letzten Jahr hatte sich die Berliner ABIS-Fraktion zusammengesetzt und die Fortführung von ABIS als eingetragenen Verein konstituiert. Das Finanzamt und der Notar haben die Satzung als eingetragenen Verein bereits akzeptiert und freigegeben. Anfang Juni wird der zuständige burkinische Botschafter zu uns in Berlin eingeladen und wir werden ihm unseren Verein vorstellen. Die Ergebnisse dieser Zusammenkunft werden wir zeitnah präsentieren.

Parallel werde ich Dr. Werner informieren und mit ihm die neue Satzung und den neuen Wirkungskreis besprechen.

Lutz Vollweiler hat über Ostern Ayad in Tin Akoff besucht. Er wird in Kürze einen Bericht über den Status Quo veröffentlichen.

das Forum, welches seit Monaten mit Spam übnerflutet wird wird vorübergehend geschlossen, bitte tragt eure Fragen einfach ins Gästebuch.

Sukzessiv werden wir die Inhalte aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen.

Herzlichst Oliver Becker

 
www.azawakhfriends.com & www.azawakhs.eu20.06.2007
Liebe Abismitglieder,

das offizielle Organ von ABIS erreichen Sie in Zukunft über die neue Website www.azawakhfriends.com. Diese Website wird vom ABIS-Mitglied David Moore betreut. Die Website wird in den Landessprachen deutsch, englisch und französisch publiziert. Die Website von Dr. Werner Roeder finden Sie in Zukunft unter der Adresse www.azawakhs.eu. Hier finden Sie zeitnah aktuelle Informationen über ABIS.

Diese Website wird umgebuat und den neuen Bedürfnissen angepasst. Zwischenzeitlich wird www.azawakhs.de vom ABIS-Mitglied Oliver Becker inhaltlich und administrativ betreut. Informationen geben in Zukunft die Position von Oliver Becker und nicht unbedingt die Position von ABIS wieder. Wir werden Sie über den Umbau dieser Seite in Kürze ausführlich informieren.
 
BURKINA FASO: Flood waters bring threat of disease02.04.2007
OUAGADOUGOU, 14 Sep 2006 (IRIN) - Severe flooding has affected nearly 20,000 people in western Burkina Faso according to government officials who fear outbreaks of cholera and malaria.

Flood waters have destroyed wells and latrines, prompting concern that the drinking water could become contaminated by water borne diseases, like cholera. Mosquitoes, which carry malaria, breed in stagnant water.

“Our main concern today is the highly exposed populations who may fall pray to cholera epidemics and malaria,” said Pascal Benon, governor of Kossi province in western Burkina Faso, who said 1,000 people had been affected in his province alone.
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MALI: Desert city back in army control after rebel attack18.09.2006
BAMAKO, 24 May 2006 (IRIN) - Mali’s northern desert capital Kidal was back in government hands on Wednesday, a day after Tuareg rebels demanding a better economic deal for the region blitzed a string of barracks.

The rebels, who attacked two bases in Kidal and one in Menaka further south, made off with vehicles, arms and munitions. Army troops were reported to be moving north to reinforce security in the traumatised desert city tucked in Mali’s northeast corner between Algeria and Niger.
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MALI: Government strikes new peace deal with Tuareg rebels18.09.2006
BAMAKO, 5 Jul 2006 (IRIN) - Some 15 years after signing a peace deal to end a Tuareg rebel uprising, the government of Mali has responded to threats of new trouble from the desert nomads by striking a new agreement with the help of Algerian mediators.

The deal between the government of President Amadou Toumani Toure and rebels from the north-eastern Kidal region was signed in the Algerian capital on Monday and unveiled by the government the following day. Tuareg rebels from the remote area near the Algerian border say their people have been neglected by the central government.
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MALI: Government launches big development scheme in rebel areas18.09.2006
BAMAKO, 31 Jul 2006 (IRIN) - The government has launched a multi-million dollar economic development programme in the remote north of Mali, as part of a recent deal signed with Tuareg rebel groups to end instability in the region.

Malian President Amadou Toumani Toure launched the US $21 million programme, known as ‘ADRE-NORD’ and supported by the European Union, at a special ceremony last week.

“[This programme] will kick-start a new dynamic in economic development in Mali’s northern regions and will contribute to wealth creation and poverty reduction,” Toure said on Thursday.
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NIGER: Floods wreck fragile livelihoods18.09.2006
NIAMEY, 13 Sep 2006 (IRIN) - Torrential rains have washed away the mud-walled homes and livelihoods of 32,000 people in Niger this year, authorities said on Wednesday, nearly double the number previously known to be affected.

Seidou Bakary, coordinator of the government's food crisis response unit (CCA), told IRIN 32,742 people from 5,014 families have been affected in 49 towns and villages in the north, south and west of the vast, semi-arid country.

Bakary said continuing rains mean parts of the Maradi, Dosso and Tillaberi regions to the southeast and northeast of the capital Niamey are now under water. In the town Ouallam, 100km north of the capital, 3,284 people have also lost their homes.
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Ausstellung Historisches Museum Oslo09.05.2006
Unser Freund und Expeditionsteilnehmer Gerben macht eine Fotoausstellung, mit Aufnahmen aus Mali und Niger mit dem Titel "Kel Tamasheq - Folk I Sand" im Historischen Museum Oslo vom 6. April - 6. August 2006.
Folgende Mail erreichte uns nach der Vernissage:
am just back from the vernissage in OSLO, it was looking nice on these aluminium-slates.
4-5 huge ones 1 meter+70cm.
Great to have met so many good friends at one time.
With a little bit of luck the "show " will be on the road to other large Norwegian cities, Stavanger , Bergen maybe Trondheim.
The trip to Oslo was at maximum speed, came 23.00> left
one day later 6.00
Its still surreal to realize i have photos in one of the most fancy museums in OSLO, ( together with the viking-gold, svords and and a very nice TIBET-expo )
The last is by a Frenchman, He has some cracking shots
from some Lhasa-monasteries. (Gerben Groustra)
 
Bericht von Ayad ag Inachanan 2005 zu Impfkamagne und Krankenstation19.04.2006
Bericht von Ayad ag Inachanan,
Delegue der ABIS in Tin Akoff

Gorom-Gorom, den 7.Oktober 2005

Zuerst meine herzlichsten Grüße an alle Freunde und Unterstützer von ABIS! Ich entschuldige mich für die Verspätung meines Berichts.

Lage der Impfkampagne 2005:
360 Hunde und 10 Welpen sind im Departement Tin Akoff geimpft worden.
50 Impfdosen wurden an den Kreis Markoye,
40 Impfdosen an Gorom-Gorom,
50 Impfdosen an Oursi,
30 Impfdosen an Deou und
60 Impfdosen im weiteren Umkreis abgegeben.

Zur Durchführung der Impfkampagne wurden 100 Liter Benzin und 20 Liter Öl im Gesamtpreis von 99.000 CFA verbraucht.
Ich bitte um Impfpässe und Halsbänder.

Die Schulsituation:
Von 15 Kandidaten haben 12 das Abschlußexamen für die Grundschule bestanden. Gegenwärtig haben wir 4 Mädchen im Provinziallyzeum von Gorom eingeschrieben, aber es verbleiben immer noch drei andere, die die Kosten des weiterführenden Schulbesuchs nicht aufbringen können.

Die Alphabetisation:
Wir haben die Kugelschreiber, Bleistifte, Hefte und Bücher an 25 ländliche Zentren für die Tamachek-Alphabetisation verteilt.

Die Nahrungsmittelhilfe:
Wir haben es geschafft, einen Betrag von 843.700 CFA für den Kauf von Reis zur kostenlosen Verteilung unter den Einwohnern des Departements bereitzustellen. Hirse war nicht aufzutreiben. Wir haben die Verteilung in die bewährten Hände von Stephanie gelegt.

Das Obstgartenprojekt:
In Anbetracht der Wintersaison haben wir die Arbeiten unterbrochen, aber wir werden sie bald wieder aufnehmen. Es ist vorgesehen, 75 Obstbäume zu pflanzen. Eure Hilfe hat das alles sehr erleichtert.

Die Regenfälle waren diesmal ausgiebig, aber die Ernten sind nicht besonders gut.

* * *

Bitte denkt an die Schläuche für die Motorpumpe und an die Vereinigung der behinderten Kinder. An Dr.Werner und Ilse: Bitte Sonnenbrillen und Parfum nicht vergessen. An Elisabeth: Caramel geht es gut.

Was die Gesundheitslage angeht, so haben wir viele Malariafälle bei Kleinkindern.

Es ist mir ein Anliegen, daß Ihr Stephanie für die große Unterstützung dankt, die sie mir gegeben hat. Schade, daß ihre Abreise unsere Kontakte wieder erschweren wird.

Mit freundschaftlichen Grüßen

Ayad

Anlage: Bericht der Sanitätsstation

SANITÄTSDISTRIKT GOROM-GOROM
C.S.O.S. TIN AKOFF

Zur gesundheitlichen Situation:

Die häufigsten Krankheitsfälle sind
Malaria
Intestinale Parasitose
Bronchopneumonie
„Beyel“ (? WR)
Offene Wunden

Folgende Medikamente werden besonders dringend benötigt:
Antiparasitäre Mittel
Antibiotika
Analgetika
Penicillin B.B.P.
Mittel gegen Pilzerkrankungen
Antiseptika
Schmerztabletten
....
(diverse weitere Medikamente sind auf der Faxübertragung unleserlich, WR)

Benötigt werden auch
elektronische Thermometer (jeweils für Ambulatorium und Geburtsstation)
elektronische Blutdruckmeßgeräte (jeweils fürAmbulatorium und Geburtsstation)
Otoskop

Das Sanitätspersonal dankt ABIS für die bisher geleistete Hilfe und zählt weiterhin auf Ihren guten Willen zur Linderung der Situation. Nur durch solche Unterstützung ist es uns überhaupt möglich, Kranke in Notlagen unentgeltlich zu versorgen.
(Übersetzung/Redaktion: Dr. Annemarie Fiolka/Dr. Werner Röder)
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Bericht der 16. Azawakhexpedition nach Niger, Mali und Burkina Faso 200619.04.2006
Die Reise der acht Teilnehmer begann im Schneetreiben und Air France hat es wieder einmal nicht geschafft, alle rechtzeitig zum Abflug der Niamey-Maschine nach Paris zu befördern. Die beiden Münchner Team-Mitglieder haben mit Hilfe von Royal Air Maroc erst am nächsten Morgen das Ziel via Casablanca erreicht. Aber immerhin: Air France hatte vor kurzem für Afrikapassagiere des Freigepäck auf 46 Kilo erhöht und wir haben den Spielraum von ca. 250 kg mit Hilfsgütern für Tin Akoff weidlich genutzt. Einschließ-lich der Tollwutimpfstoffe in einer elektrischen Auto-Kühlbox hat uns diese Fracht weit mehr als tausend Kilometer bis zum Bestimmungsort begleitet; drei starke Toyota-Geländewagen, die noch mit den Fahrern, einem Koch und zeitweisen „Guides“ besetzt waren, machten es möglich – und die begabten Mechaniker in Mahamane Yaous Crew, die u.a. auf afrikanische Art mit drei Federbrüchen fertig geworden sind, für welchletztere allerdings die Beschaffenheit unserer wie immer höchst abenteuerlichen Route verant-
wortlich war.

Der Weg sollte von Niamey über Filingue auf teilweise unkartierten Trassen nach Tahoua und Tchin Tabaradene führen, dem Ausgangspunkt der Tuaregrebellion in den 90er Jahren, von dort nach Norden in das Wadi Azawakh und dann weiter nach Mali. Ein zeitweiliges Begleitfahrzeug mit Treibstoff- und Wasservorräten war eingeplant und die Unterstützung durch die Garnison in Tchin Tabaradene abgesprochen. Aber das Militär hat wegen verstärkter „Bandentätigkeit“ jenseits der Grenze dann schließlich von diesem Kurs abgeraten. Und weil berichtet wurde, daß Tuaregnomaden derzeit vor allem in westlicher Richtung anzutreffen seien, haben wir uns entschlossen, die Oase Tillia über eine nirgendwo verzeichnete Piste anzusteuern. Die dortige Garnison der Meharisten, einer nach dem Bürgerkrieg geschaffenen Tuaregeinheit der Nigerarmee, hat uns einen ihrer Soldaten für den nächsten Reiseabschnitt mitgegegeben. Der Mann war zu einem Grenzposten irgendwo im Nirgendwo abkommandiert; durch seine Mitfahrt haben wir den Übertritt in den malischen Teil des Azawakhtals weit ab von allen bekannten Wegen bewerkstelligt. Ein anderer Targi begleitete uns vom letzten Militärstützpunkt im Niger zur malischen Oase Tamalelt und hat es so eingerichtet, daß von der dortigen Grenzwache (einer Tuaregformation in Stammestracht mit AK 47-Gewehren) die Weiterfahrt zum offiziellen Checkpoint Anderamboukane ohne die sonst bei afrikanischen Staatsorganen üblichen Schwierigkeiten und Tributzahlungen freigegeben wurde. Auch hier war – ebenso wie bei unseren Kontakten mit den Nomaden – das Reisen mit einer für unserer Sache wirklich engagierten Tuaregmannschaft dem Gelingen der Expedition in hohem Maße förderlich. Die weitere Route durch den südwestlichen Teil des Azawakhtals, über Menaka, Telatai, den Brunnen Taouardei, Imenas, Gao, Ansongo und Tessit nach Tin Akoff und über Dori und Tera zurück nach Niamey folgte im wesentlichen dem ursprüng-lichen Plan. Wirklich „sicherheitsrelevante“ Situationen hat es auf unserer Reise nicht gegeben. Lange Erfahrung vermittelt freilich auch einen sechsten Sinn für Atmosphäri-
sches – nicht umsonst haben wir den nördlichsten Bogen unserer Route jenseits von Telatai, d.h. im Einzugsgebiet der algerischen Grenze, recht schnell und mit einer gewissen Vorsicht zurückgelegt; erst Tage später hörten wir von aktuellen „Problemen“ in der Region Kidal, die unserer Einschätzung recht gaben.

Aufgrund einer günstigen Ernte in der letzten Regenzeit waren auch in Niger Spuren der Hungerkatastrophe des Vorjahrs auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wasser- und Weideressourcen erschienen vergleichsweise normal. Veränderungen in den Lebensbe-
dingungen der Nomaden sind trotzdem nicht zu übersehen; davon wird noch näher zu berichten sein.Ebenfalls besorgniserregend ist die nach wie vor fortschreitende Deserti-fikation in den Sahelprovinzen südwestlich des Nigerbogens, also auch in der Beliregion um Tin Akoff. Für die Viehwirtschaft lebenswichtige Binnengewässer wie die von Dori, Darkoye, Markoye oder Oursi haben sich dort von den letzten Dürreperioden nicht mehr erholt, die kärgliche Grasnarbe weicht zunehmend dem Wüstensand. Es ist zu erwarten, daß akute Versorgungskrisen wie die des vergangenen Jahres in unserem Projektgebiet die Regel bleiben werden.

Eine ABIS-Expedition hat viele Facetten. Ich hoffe, daß es aus den Reihen der Teilnehmer dazu einige persönliche Schilderun-gen geben wird, und daß Fotos und Filme in absehbarer Zeit auf der Homepage und per DVD verfügbar sein werden.

Der folgende Bericht beschäftigt sich mit den zwei Kernpunkten unserer Arbeit: Der Azwakhpopulation im Ursprungsland und den mit ihr verbundenen ABIS-Projekten.

Im diesjährigen Azawakh-Protokoll wurden (ohne die auf Dauer im Besitz von Ayad ag Inachanan befindlichen Hunde ) 90 Exemplare verzeichnet. In Anlehnung an die bisher benutzte Aufschlüsselung ergibt sich das folgende Gesamtbild (Prozentzahlen gerundet):

Ethnie der Besitzer

Tuareg 46 Prozent
Haussa 29 Prozent
Peul 9 Prozent
Bella 9 Prozent

Aufteilung nach Geschlechtern

Rüden 70 Prozent
Hündinnen 30 Prozent

Fellfarben und -zeichnungen

Sand 37 Prozent
Rot 34 Prozent
Creme 8 Prozent
Schwarz 1 Prozent
Stromung 12 Prozent
Scheckung 3 Prozent
Blauer Überflug 4 Prozent
Schwarzer Sattel 2 Prozent
Blesse 22 Prozent
Schwarze Maske 17 Prozent
Grizzlemaske 3 Prozent
Halskrause 9 Prozent
Nackenfleck 7 Prozent


Gesamterscheinung

Hochtypisch 53 Prozent
Typvoll 38 Prozent
Weniger typvoll 9 Prozent

Zum Vergleich kann das Ergebnis der 13. Azawakh-Expedition herangezogen werden. Sie hat 2003 ihre Erhebungen auf einer teilweise ähnlichen Route vorgenommen und 86 Hunde erfaßt.

Erhebungen der 13. Azawakhexpedition 2003

Ethnie der Besitzer

Anzahl

in %
Peul
17
20
Bella
39
45
Touareg
30
35

Aufteilung nach Geschlechtern

Anzahl
in %
Rüden
58
75
Hündinnen
19
25
Gesamtanzahl
86


Fellfarbe

Anzahl
in %
Rot
47
50
Sand
28
30
creme
3
3
gestromt
10
11
Schecke
4
4
Grizzle
1
1
Blau/Schwarz 1

1

Fellzeichnungen

Anzahl
in %


Halskrause
16
28

Nasenfleck
7
13

Blesse
8
14

schwarzer Überflug
4
7

schwarze Maske
9
16



Gesamterscheinung


Anzahl
in %


weniger typvoll
14
16


typvoll mit kleinen Fehlern
27
31


hochtypisch
45
53







(nach: Elisabeth Naumann, Zur Azawakhpopulation in den Ursprungsgebieten 2003. In: „Der Fall Weiß“, 2005).


Die starke Veränderung bei den Besitzerethnien entspricht der diesjährigen Routenführung (Haussa- und Tuaregzentren) und einer umständehalber kürzeren Verweildauer im Beligebiet (Bella und Peul). Die Aufteilung nach Geschlechtern ist stabil, das Überwiegen der Sandfarbe vor Rot und der relativ hohe Anteil von Creme entsprechen dem bereits oft beobachteten Wechsel bei den jährlich vorherrschenden Fellfarben, die auf die rasche Abfolge der jeweils aktiven Zuchtgenerationen zurück-
geht. Auch Blessen traten mit gut 22 Prozent deutlich häufiger auf als bei zurückliegen-den Zählungen mit 14 Prozent.Bei der Beurteilung des Formats (Gesamterscheinung) verzeichnet das aktuelle Protokoll einen Anteil von 53 Prozent für die Einordung als „hochtypisch“; dies entspricht ziemlich genau dem Ergebnis früherer Erhebungen.

Eine getrennte Auswertung nach groben geographischen Kategorien zeigt, daß die von uns erfaßte Population in Mali und Burkina Faso mit 79 Prozent „hochtypischer“ Azawakhs erheblich über dem im Niger vergebenen Formwert von nur 27 Prozent rangiert; dort wurden 61 Prozent als lediglich „typvoll“ eingestuft. Billigt man dieser Differenz grundsätzliche Aussagekraft zu, wäre dies am ehesten mit dem hohen Anteil der bäuerlichen Haussa unter den dort erfaßten Hundehaltern (44 Prozent) erklärbar: Ihre ortsfesten Siedlungen begünstigen die Vermehrung durch Inzucht; als weiteren Unterschied zu den Nomaden dürfte bei ihnen auch keine Selektion im Sinne überlieferter morphologischer Kriterien stattfinden.

Insgesamt gilt auch für 2006 das Fazit, daß die Struktur der Azawakhpopulation in den Ursprungsländern seit Beginn unserer Aufzeichnungen vor 10 Jahren im wesentlichen gleichgeblieben ist. Das spricht für die genetische Stabilität dieser reinblütigen Landrasse. Andererseits ist aber ihre künftige Existenzbedrohung noch deutlicher geworden:

Elisabeth Naumann vermerkt in ihrem Protokoll von 2003:

>Der Zustand der Azawakhpopulation entsprach der krisenhaften Situation nach zwei ungünstig verlaufenen Regenzeiten. Die registrierten Exemplare liegen mit 86 deutlich unter den Zahlen der vorangegangenen Erhebungen (1996 bis 2001 zwischen 127 und 204 Azawakhs). Dies sind natürlich keine objektiven Größenordnungen, zumal die jeweiligen Routen differieren und Streckenteile der 13. Expedition durch unbesiedelte Gebiete führten. Eine Abnahme des Bestands in Krisenzeiten ist jedoch allemal die Regel; Lager und Ansiedlungen ganz ohne bzw. nur mit vereinzelten Hunden wurden häufiger als sonst angetroffen. Dies gilt nicht nur für die Beli-Region und die Gourma, sondern auch für die Azawakhgebiete östlich des Nigers.<

Der Umstand, daß bei der diesjährigen Expedition durch zentrale Azawakhhabitate nicht mehr als 90 Exemplare dokumentiert werden konnten, mag ebenfalls auf natürliche Rahmenbedingungen (z. B. Mißernten und Heuschreckenplage 2005) oder auf Zufällig-
keiten der Route zurückführbar sein. Bedenklichere Anzeichen kommen jedoch hinzu. An erster Stelle steht eine neue Spielart wirtschaftlicher „Globalisierung“: Geschäftsleute aus dem arabischen Norden und aus schwarzafrikanischen Nachbarländern wie Nigeria oder Ghana investieren in größere Rinder- und Kamelherden, für deren Betreuung ehemals selbständige Noma-den als extrem billige Lohnarbeiter verpflichtet werden. Die Tiere decken den Schlachtviehbedarf in Algerien, Libyen und anderen Anrainerstaaten mit offenbar erheblichen Gewinnspannen für die Geldgeber. „Wir sind die Sklaven der Araber“ sagte uns ein Targihirte im Azawakhtal, der ein solche Herde auf dem Weg zwischen Wasserstelle und Weidegrund begleitete. Mit einer Auflösung der kleinteiligen Viehhaltung im traditionellen Familienverband wird der Nomadenwindhund über kurz oder lang seine Funktion einbüßen. Nicht unerheblich ist auch der „demographische Faktor“: Aufgrund der kurzen Lebenserwartung im Sahel schwinden derzeit jene Generationen sehr schnell, die ihre nomadische Sozialisation noch in einer stark traditionsgebundenen Umwelt erfahren haben. Die Existenz- und Wertvorstellungen ihrer Nachkommen unterliegen einem Modernisierungsprozeß. Zu beobachten ist beispielsweise ein zunehmender Verzicht auf traditionelle Kleidung, Turban und Schwert. Auch die überkommene Handwerkskunst findet offenbar immer weniger Nachwuchs: Das Neuangebot von Lederarbeiten, einheimischem Schmuck und klassischen Haushaltsgegenständen geht auf den Bedarfsmärkten in der Provinz deutlich zurück; ihre quasi industrialisierte Herstel-lung dürfte künftig vor allem in Tourismuszentren wie Agadez, Niamey oder Ouagadougou stattfinden.
Der Nomadenwindhund ist Bestandteil der alten Wirtschaftsweise und ihrer Traditionen; mit deren Auflösung werden seine Lebensmöglichkeiten zunehmend enger.



Dies alles ist zunächst die Vorausschau auf eine in den Ansätzen erkennbare Entwicklung. Nach wie vor gilt, daß die Ursprungsgebiete des Azawakhs mit ihrem genetischen Reservoir die Möglichkeit bieten, durch Importe den Fortbestand der Rasse außerhalb Afrikas auf Dauer zu sichern. Der zeitliche Spielraum hierfür wird aber seine Grenzen haben. Erschwerend kommen die bürokratischen Hindernisse hinzu, mit der die Europäischen Union die direkte Einfuhr von Welpen de facto unmöglich macht. Leider war Marya Morales (USA) in letzter Minute an der Expeditionsteilnahme verhindert; sie hatte den nach wie vor möglichen Import in die Vereinigten Staaten in Zusammenarbeit mit dortigen Azawakhfreun-
den und unserem ABIS-Vertreter David Moore bereits im einzelnen vorbereitet. So haben wir zwei höchst vielversprechende Rüden aus dem Azawakhtal nur für die Placierung in Afri-
ka mit an Bord nehmen können: den sandfarbenen >Mozart< zur Zuchtergänzung bei Ayad ag Inachanan in Tin Akoff und den durch ein helles Creme ausgezeichneten >Snoopy< für Maha-manes Sohn Sidi, der sich einen originären Tuaregwindhund gewünscht hatte. Die beiden Azis werden noch in den Fotos und Filmen der Expedition zu sehen sein.

Wir haben uns vorgenommen, für Anfang 2007 eine spezielle Mission in die Azawakh-Habitate vorzubereiten, die die Möglichkeiten für den legalen Import von Welpen in oder über Drittländer und mit allfällig zu beantragenden Ausnahmeregelungen nutzen soll. Hierfür wird die Zusammenarbeit von entschlossenen Liebhabern unserer Rasse im In- und Ausland frühzeitig gefordert sein.



Der Projektbesuch in Tin Akoff war – etwas verkürzt durch einen vorherigen Werkstattstop in Gorom – mit zahlreichen Programmpunkten ausgefüllt. Dabei gab es für die Expeditionsteilnehmer Gelegenheit, sich mit typischen Lebensumständen einer entlegennen Sahelsiedung hautnah bekannt zu machen; auch diesmal gehörte ein Abend mit Musik und Tänzen der Bella im ABIS-Campement dazu.

Ayad ag Inachanan kümmert sich mit der ihm eigenen Energie um die von ABIS getragenen Projekte und Hilfsleistungen. Wie eh und je gilt seine persönliche Fürsorge den inmitten des großen Familienclans lebenden Azawakhs und der gezielten Unterbringung ihres Nachwuchses; die zwölfjährige Stammhündin Taikoussou ist - ebenso wie ihre Schwester in München - immer noch bei guter Gesundheit und damit wohl die einzige ihrer Art in Afrika.

Die Impfstoffe samt Zubehör haben, wie gesagt, die gut funktionierende Gaskühlbox im Campement für die bevorstehende Tollwutschutzimpfung unbeschadet erreicht. In einem Gespräch mit dem Vertreter des Hochkommissars und dem Leiter der örtlichen Veterinärsta-
tion konnten gewisse „Zuständigkeitsbedenken“ bei der Impfaktion ausgeräumt werden: Ayad hält die staatlichen Organe über seine Tätigkeit auf dem laufenden, führt aber die Impfungen wie bisher in eigener Regie durch. Auf diese Weise kann sich das ABIS-Projekt weiterhin auf den offiziellen Segen der Provinzverwaltung stützen.

In ähnlicher Weise haben wir die Transparenz der übrigen Hilfsbemühungen sichergestellt. Je ein Übergabeprotokoll mit Verzeichnis und Zwecksetzung ist dem Präfekten, dem Hochkommissariat und der Schulleitung für ihre Akten ausgehändigt worden. Es benennt neben der Impfaktion die Ausstattung des Hirsemagazins mit neuen Lagervorräten für die verbilligte bzw. kostenlose oder auf Kredit gestellte Abgabe, die Lieferung von Textilien (an die 100 Kleidungsstücke und T-Shirts sowie Decken) und Schuh-werk (ca. 50 Paar) für das von Ayad ag Inachanan betreute Kinderhilfswerk, die Ausstattung der Sanitätstation mit elektronischen Diagnosegeräten, Verbrauchsmaterial und mit für den dortigen Einsatzbedarf gezielt ausgewählten Medikamenten zur kostenlosen Abgabe, Sach- und Geldmittel für die Schule einschließlich des Jahreslohns für die Schulköchin und die Ausschreibung von vier weiteren Stipendien zum Besuch auswärtiger Aufbauschulen; sie werden in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft vergeben werden. Erfreuliche Nachrichten über die Entwicklung der beiden bisherigen Stipendiatinnen konnten wir mit nach Hause nehmen. Für die besonderen Sach- und Geldspenden, die zu diesen Hilfen wesentlich beigetragen haben, möchte ABIS schon bei dieser Gelegenheit an Frau Dr. Reifenrath-Klein, Professor Menges, Claudia Gemmato, Hildegard Krock, Peter H. Sander, Carola Knothe, Carmen Soisch, Christiane Thier-Rostaing und Ilse Stimpfl-Klann herzlichen Dank sagen.

Gefreut hat uns, daß sich vor unserer Abreise eine Delegation des Sanitätspostens für die Unterstützung mit einem indigogefärbten Turbantuch und traditionellen Handwerkspro-
dukten in aller Form bedankt hat. Ayad gab uns Grüße und Geschenke an ABIS-Freunde mit auf den Weg; darüber hinaus hat er hölzerne Schlüsselanhänger mit kunstvollen Messing-
intarsien und der Schrift >ABIS 06< anfertigen lassen; wir wollen sie als Erinnerungsgaben bei einer Azawakhzuchtschau zur Verfügung stellen.

Auch in Tin Akoff hat die Modernisierung in den letzten Jahren Spuren hinterlassen. Nach der Aufwertung als Verwaltungsort durch neue Häuser für Präfekt und Provinzkommissar und einer vermutlich mit saudischem Geld gebauten kleinen Moschee gibt es ein Zentrum für die Dorfjugend; dort gelangen mit Hilfe eines Generators und einer Videoanlage allabendlich Filme aus westlicher und asiatischer Billigproduktion zur Aufführung. Eine von der EU finanzierte direkte Autopiste ist von Gorom-Gorom aus in Bau und dürfte in ein paar Jahren Tin Akoff erreichen. Gorom ist bereits an das Mobiltelefonnetz angeschlossen. In Tin Akoff hat ein auswärtiger Investor diesen Perspektive durch die Errichtung eines Campements in parkartiger Beli-Lage mit komfortabel ausgestatteten Strohbungalows, sanitären Anlagen und einem Barbetrieb bereits Rechnung getragen. Natürlich ist ein künftiger Anschluß der Region an den „Rest der Welt“ zu begrüßen und möglicherweise wird eine neue Verkehrsverbindung die regionalen Vermarktungsmöglichkeiten für die Viehzüchter und die ganzjährige Güterversorgung zu Marktpreisen auf längere Sicht verbessern. Das bisherige Hauptproblem, d.h. die mangelnde Fähigkeit zur Deckung des Existenzminimums aus eigener Wirtschaftskraft, wird auf unbestimmbare Zeit jedoch weiterbestehen. Daran kann auch ein erhoffter Touristenzuspruch kaum etwas ändern. Wir haben deshalb allen Grund, die bisherigen Hilfsanstrengungen fortzusetzen. Mit Blick auf die weiterhin zu erwartende Auflösung traditioneller Lebensweisen und Wert-vorstellungen durch die von den Jüngeren häufig nicht zu bewältigenden Konfrontation mit der „modernen Zeit“ gewinnen Alpha-betisation und schulische Weiterbildung eine noch größere Bedeutung.

ABIS ist ein Zusammenschluß mit vorrangig kynologischen Zielen, die weiterhin aktuell sind. Eine Arbeitsteilung würde uns angesichts der begrenzten Ressourcen sehr helfen. Deshalb ist die Gründung eines gemeinnützigen deutschen Vereins mit entsprechenden finanziellen Einwerbungsmöglichkeiten zugunsten der Schulförderung in Tin Akoff im Gespräch. Dies wäre eine gute Perspektive für die gemeinsame Weiterarbeit.

Neues werden Sie im nächsten Jahresbericht für 2005/2006 erfahren, der im Sommer erscheinen soll. Und, so hoffe ich, auf der bald schneller aktualisierten Website www.azawakhs.de.

Bitte denken Sie in der Zwischenzeit auch an unser Beitrags- und Spendenkonto (2309646 Dr.Röder/ABIS bei der Reuschel-Bank München, BLZ 700303 00). Nach den jüngsten Projektausgaben (die Finanzübersicht folgt wie immer im Jahresbericht) bedarf es dringend der Auffrischung.




Herzlichen Dank dafür, daß Sie die Arbeit von ABIS durch Ihre Mitgliedschaft im Förderkreis möglich machen.


München, im März 2006 WR
 
The Azawah Expedition in Niger, Mali and Burkina Faso:19.04.2006
The trip of the eight participants has started in a snowstorm and Air France again didn’t manage to get everybody on time to Paris to catch the Niamey flight. The two participants from Munich only reached the target on the following day with the help of Royal Air Maroc via Casablanca. But: Air France had increased the weight for the luggage to 46 Kg and we have largely used it with the ca. 250 kg of humanitarian aids for Tin Akoff. This freight , and the rabies vaccines in an electric car fridge, has come with us for over thousand km to its destination; three strong Toyota land-rovers, which were carrying also the chauffeurs, a cook and now and then the “guides” made it possible – as-well as the gifted mechanics in Mahamane Yaou’s crew, who among other things dealt in African way with three broken suspensions, for which the state of our as always very adventurous road was responsible.

The route proceeded from Niamey through Filingue on partly untraced roads to Tahoua and Tchin Tabaradene, the very place where in the 90’ the Tuareg rebellion started, and should have gone from there towards North into the Wadi Azawakh and then further-on to Mali. The plan had foreseen a temporary accompanying car with petrol and water, and the assistance of the garrison in Tchin Tabaradene. But the military advised against this plan, because of “bandit activities” beyond the border. And since we were told that in this period Tuareg nomads were to be found mainly in western regions, we decided to approach, through a nowhere mentioned road, the oasis of Tillia. There the Meharists garrison, a Tuareg unit of Niger’s Army created after the civil war, has given us one of their soldiers for the rest of the road. The man was assigned to a place on the border somewhere in nowhere; but through his escorting us we have crossed into the Mali portion of the Azawakh valley far from all the known routes. Another Targi has escorted us from the last military post in Niger to the Mali oasis Tamalelt, and has organised for us to obtain from the border-guards (a Tuareg unit dressed in tribal costumes with AK 47 rifles) the free passage towards the official checkpoint Anderamboukane, without the usual African difficulties and tips.

Also here – as in our contacts with the nomads – the fact that we were travelling with a Tuareg crew specially enlisted for our target, proved to be very useful.
The following itinerary through the south-western part of the Azawakh valley, through Menaka, Telatai, the Taouardei well, Imenas, Gao, Ansongo and Tessit to Tin Akoff and through Dori and Tera back to Niamey went according to the plan. During our trip there have not been situations seriously relevant to security. Long experience allows for a sixth sense for atmospheres – that is why we hasted cautiously through the northern part of our route beyond Telatai, that is to say in the territory near the Algerian border; and just a few days after, we heard of actual “problems” in the Kidal region, that agreed with our assessment of the situation.

Given the good crop in the last rain season, also in Niger at first sight, there were no traces of last years’ hunger catastrophe. The water and grass resources appeared to be normal. But the changes in the Nomads’ living conditions are not to be overseen; we will further have to talk about them. Also preoccupying is the progressive desertification in the Sahel provinces south-west of the Niger, therefore also in the Beli region around Tin Akoff. Lakes like those of Dori, Darkoye, Markoye and Oursi, which are vital for cattle breeding, have never recovered from the last dry spells, the scanty grassland gives progressively way to the desert’s sand. It is to be expected that relief-crisis like last years’ will remain a rule in the regions of our project.

But an ABIS-expedition has many aspects. I hope that some of the participants will forward their personal descriptions, and that pictures and films will be available in short time on the homepage and on DVD.

The following report deals with the two principal points of our work: the Azawakh population in its land of origin and the related ABIS projects.

In this years’ Azawakh Protocol 90 specimen have been registered (without the dogs in possession of Ayad ag Inachanan). Consistently with the used division the following picture emerges.

Ethnic group of owner
Tuareg 46%
Haussa 29%
Peul 9%
Bella 9%

Subdivision per sex
Males 70%
Females 30%












Coat-colours and signs
Sand 37%
Red 34%
Crème 8%
Black 1%
Striped 12%
Brindle 3%
Blue Overshadow 4%
Black Saddle 2%
Blaze 22%
Black Mask 17%
Grizzle Mask 3%

Collar 9%
Nape spot 7%

General appearance

Highly typical 53%
Typical 38%
Less typical 9%


This can be compared with the results from the 13th Azawakh Expedition, that has gathered its data following a similar route analyzing 86 dogs.

Data from the 13th Azawakh expedition 2003

Ethnic group of owner
Number %
Peul 17 20
Bella 39 45
Tuareg 30 35

Subdivision per sex

Males 58 75
Females 19 25
Total 86






Coat colours

Red 47 50
Sand 28 30
Crème 3 3
Striped 10 11
Brindle 4 4
Grizzle 1 1
Blue/Black 1 1


Coat Signs

Collar 16 28
Nose spot 7 13
Blaze 8 14
Black overshadow 4 7
Black Mask 9 16

General Appearance

Less typical 14 16
Typical with small faults 27 31
Very typical 45 53

(by: Elisabeth Neumann, On the Azawakh population in the regions of origin 2003. In: “Der Fall Weiß”, 2005.)

The big difference in the ethnic groups of owners is due to this years’ itinerary (Haussa and Tuareg centers), and to the shorter time spent in the Beli region (Bella and Peul). The subdivision per sex is stable, while the predominance of the Sand colour over the Red and the relative high portion of Crème corresponds to the often observed change in the yearly dominant coat-colours, that is to be ascribed to the quick succession of generations active in breeding. Also blazes with 22% are clearly more frequent than in the previous report of 14%.
In the judgement of the format (General Appearance) the new protocol has a percentage of 53% of “very typical”, this corresponds nearly totally to the previous results.







A separate analysis by gross geographical categories shows that the population in Mali and Burkina Faso with 79% of “very typical” Azawakhs stands out against the format value of only 27% in Niger; there 61% have been defined only “typical”.
If we want to give this difference a meaning, it could be explained by the high number of farming Haussas among the dog owners (44%); their stationary villages foster growth through inbreeding; a further difference with the nomads should be that in the Haussa’s breeding there is no selection in the sense of hereditary morphologic criteria.
Globally also for 2006 it is a fact that the Azawakh population’s structure has remained unchanged since the beginning of our data collection ten years ago. This underlines the genetic stability of this pure blooded country race. But on the other hand the threats to its existence have become more evident:



Elisabeth Neumann notes in her protocol of 2003:

>The conditions of the Azawakh population corresponded to the crisis situation after two bad rain-periods. The number of 86 registered specimens is clearly lower than the number in the previous surveys (1966 until 2001 between 127 and 204 Azawakh). Obviously these are not objective dimensions, since firstly the itineraries differ each time, and parts of the 13th expedition went through unpopulated regions. Nevertheless, a decrease of the consistency in periods of crisis is a rule; this time villages and camps without dogs or only with one were found more often. This is true not only for the Beli and Gourma regions, but also for the Azawakh regions on the east of the Niger<

The fact that in this year’s expedition not more than 90 specimens were documented, could be traced back to collateral conditions also (e.g. bad crop and locust plague in 2005) or to casualness of the route. But more preoccupying signs have to be added. In the first place there is a new way of economic “globalisation”: businessmen from the Arabic north and from neighbouring black African countries as Nigeria or Ghana invest in bigger ox and camel herds, to whose care the once free nomads are enlisted as extremely cheep wageworkers. The animals cover the butchery needs in Algeria, Libya, and other neighbouring countries with high profits for the investors. A Targi shepherd of the Azawakh valley who was taking one of these herd from a water place to the pasture told us: “We are the slaves of the Arabs”. With the dissolution of the small herds in the traditional family associations the nomad’s sighthound is loosing its usefulness. Not to be underestimated is also the “demographic factor”: given the short life expectation in the Sahel those generations who have learnt their nomadic socialisation in an environment still very tied to tradition are presently disappearing very quickly. The life conditions and the values of their heirs are undergoing a process of modernization. For example one can observe an increasing refusal of the traditional dress, turban and sword. Also the traditional handicraft is clearly less appealing to the younger generations: new leather-handicraft , traditional jewellery and household-goods have clearly decreased on the provincial markets which serve the general demands of the population. One can expect that the production of these items will be carried out in the future mainly in centres like Agadez, Niamey or Ougadougou as souvenirs for tourists.

The sighthound of the nomads is a vital part of the old system and its traditions; with their disappearance its life possibilities become tighter.

For the time being this is only a glimpse into a development recognizable from its first steps. But what counts is that the Azawakhs’ region of origin with its genetic reservoir still offers us the possibility, through imports, to ensure the permanent survival of the race outside of Africa. Nevertheless the temporal margin for this will be limited. Seriously limiting are the bureaucratic impediments through which the European Union has rendered the import of puppies de facto impossible. Unfortunately at the last minute Maria Morales (USA) was prevented from participating to the expedition; she and David Moore, an Azawakh friend and ABIS representative, had prepared in detail the import of dogs into the States were it is still possible. Therefore we could take on board two very promising males from the Azawakh valley only to place them in Africa: the sand-coloured >Mozart< will enlarge Ayad ag Inachanan’s breeding in Tin Akoff while the clear crème coloured >Snoopy< went to Mahamane’s son Sidi, who had expressed the desire to own an original Tuareg hound. Both dogs can be seen in the pictures and films of the expedition.

For the beginning of 2007 we intend to prepare a special mission into the Azawakh habitat that will have to use the possibilities for legal import of puppies into or through third countries. To this end we encourage the cooperation of all determined lovers of our race in all countries.



The “project visit” in Tin Akoff was slightly shortened because of a previous stop in a Gorom to do repairs on our cars, and was filled with numerous points of the programme. It has given all participants the possibility to know the typical life conditions in a remote Sahel village; also this year there was an evening with Bella music and dance in the ABIS encampment.

Ayad ag Inachanan with his usual energy takes care of the projects and aids brought by ABIS. As always his personal attention goes to the Azawakhs that live within the big family clan and to the targeted placement of their litters; the twelve year old female Taikoussou is – as her sister in Munich – still in good health and probably the only one of her age in Africa.

The vaccines against rabies and their accessories have reached the ABIS camp with its gas refrigerator without damage . During a conversation with the representative of the High Commissioner and the director of the local vet station we were able to put aside a series of “second thoughts” about the competences of the vaccination: Ayad will keep the local authorities informed about his actions, but continue to administer the vaccinations himself. In this way the ABIS project can continue to rely on the blessing of the provincial authorities.

In a similar way we have ensured the distribution of the other aids. The Prefect, the High Commissioner and the school direction have each received a delivery protocol with relevant index and use. Beyond the vaccination program the other aids include the new supplies for the millet storehouse that will be distributed at a lower price, for free or put on credit, the supply of textiles (about a 100 garments and T-shirts as well as blankets), 50 pairs of shoes for Ayad ag Inachanan’s children institution, the equipment of the medical station with new electronic diagnostic machinery, general goods and medicines selected for the local necessities to be distributed free; material and money for the school which includes the cook’s yearly salary, four new scholarships for higher education in faraway schools (these will be assigned in cooperation with the teachers). In the process we were given excellent news about the two students who already have received a scholarship. ABIS would like to warmly thank for the money and goods that were part of our aids Dr. Reifenrath-Klein, Professor Menges, Claudia Gemmato, Hildegard Krock, Peter H. Sander, Carola Knothe, Carmen Soisch, Christiane Thier-Rostaing and Ilse Stimpfl-Klann.


We were very pleased when, shortly before our departure, a delegation of the sanitary station came to thank us for our support, wearing their traditional indigo coloured headgear and carrying all kinds of handicraft for us. Ayad gave us greetings and presents for ABIS-friends; he gave us wooden key-tags with brass engravings and the inscription >ABIS 06<; we want to hand them out as souvenir at an Azawakh exhibition.

Also in Tin Akoff there are traces of the modernization of the last years. In the course of an upgrading as an administrative center new houses for the Prefect and the provincial commissioner were built, also a small mosque, probably with Saudi Arabian money and a centre for the village’s youths; there, with the help of a generator, the “Video Club” presents films from the western and Asian cheap production. A car track financed by the European Union from Gorom-Gorom is under construction and should reach Tin Akoff in a couple of years. Gorom is already linked to the mobile telephone net. In Tin Akoff an investor from outside has already taken advantage of this perspective by constructing a camp in a park like spot on the shore of the Beli with comfortable straw bungalows, sanitary installations and a bar. A future link of the region with the “rest of the world” is to be hoped for, and possibly a better traffic connection will improve the possibilities to put the cattle on the regional markets and guarantee the yearly supply of goods at normal market prices. But today’s main problem, that is the lack of capacity to cover the minimum for survival through one’s own economic power, will continue . This cannot be altered by an eventual increase of visiting tourists from Ouagadougou. Therefore we have all the reasons to continue with our aid efforts. Considering the increasing dissolution of the traditional life ways and values through the confrontation of the younger generations with the “modern times”, literacy and further school education gain always more importance.


You will receive further news in the yearly bulletin for 2005/2006, that will be printed in the summer. And on the hopefully updated website www.azawakh.de

Please keep our bank account in mind (2309646 Dr. Röder/ABIS – Reuschel Bank Munich, BLZ 700 303 00). After the last project expenses (the financial report as always will be published in the yearly bulletin) it urgently needs freshening up.

Thank you very much for making the work of ABIS possible through your participation.
 
PATENSCHAFTSVERMITTLUNG DURCH ABIS19.04.2006
Wir unterstützen seit vielen Jahren die Grundschule in Tin Akoff, unter anderem mit Geldzuwendungen für die Schulspeisung und durch Lehr- und Lernmittel. Eine allgemeine Schulpflicht gibt es nicht. Schulkosten, Arbeitseinsatz in der Familie und frühe Verheiratung führen dazu, daß nur eine relativ geringe Zahl der Kinder die Abschlußprüfung erreicht, die zum Besuch einer weiterführenden Schule in Markoye oder Gorom-Gorom berechtigt. In den meisten Fällen können die Familien das dort geforderte Schulgeld, die entsprechende Ausstattung der Kinder und ihre Unterbringung und Verköstigung bei Gasteltern nicht bezahlen. Das Bildungspotential vieler besonders begabter und zielstrebiger Schülerinnen und Schüler bleibt somit ungenutzt. Ein früherer Versuch (2004) aus den Reihen des ABIS-Förderkreises zur Einwerbung von Stipendien mit Hilfe der Homepage ist wegen organisatorischer Probleme über die Anfänge leider nicht hinaus-
gekommen. Erst 2005 konnten im Rahmen der ABIS-Expedition Patenschaften für zwei Schülerinnen aus Tin Akoff an Ort und Stelle vereinbart werden. 2006 haben sich aufgrund einer ABIS-
„Ausschreibung“ vier Schülerinnen und Schüler für Stipendien nach dem bevorstehenden Abschluß der Grundschule beworben.

Raichata w Mohamed – 12 Jahre
Yousra Mint Cheick – 9 Jahre

Mohamed Ag Assada – 10 Jahre
Mohamed Ag Abdoulaye – 12 Jahre

Die künftigen „Pateneltern“ in Deutschland, Italien und Ungarn haben bereits den Kontakt mit ihnen aufgenommen. Es werden zur Zeit sechs Schülerinnen und Schüler aus Tin Akoff von ABIS-Mitgliedern mit dem Ziel ihrer weiteren Ausbildung betreut.

ABIS kann bei diesem Projekt die ersten Verbindungen herstellen sowie beratend und mit organisatorischen Hilfen tätig werden. Im übrigen aber ist die Etablierung und Ausgestaltung einer Patenschaftsbeziehung die persönliche Aufgabe der Beteiligten.
 
Kamelsterben in Mali aufgelöst30.12.2005
Als Auslöser des Kamelsterbens scheint sich inzwischen die Krankheit "Charbon" = franz. für Kohle erwiesen zu haben, tamaschek "achni", deutsch Milzbrand. Eigentlich eine typische Tierkrankheit (Schafe, Ziegen, Schweine, Kamele), überträgt sie sich auch auf den Menschen. Auslöser ist der Bacillus anthracis ( = der schwarze Bazillus); seinen Namen erhält die Krankheit und der Bazillus durch den Umstand, das sich das Blut der Befallenen schwarz verfärbt. Antibiotika helfen.

Dies schreibt Wikipedia:

Bacillus anthracis

Als Bacillus anthracis wird der Erreger des Milzbrandes, auch bekannt unter dem internationalen Namen Anthrax, bezeichnet.

Wer sich weiter dafür interessiert, wird vor diesem Hintergrund sicher fündig.
 
Rundbrief Dezember 200529.12.2005
Liebe Freunde,

das Jahr soll nicht ohne Grüße aus Afrika zu Ende gehen.

Wie im JAHRESBERICHT vom September angekündigt, hat Ayad ag Inacha-
nan inzwischen aus Tin Akoff berichtet. Sein in Gorom-Gorom aufgegebenes Telefax hat ein paar kaum oder nicht leserliche Stellen. Im folgenden das wichtigste aus der deutschen Übersetzung:

14.10.05
Zuerst meine herzlichsten Grüße an alle Freunde und Sympathisanten von ABIS! Ich entschuldige mich für die Verspätung des Berichts.
Situation der Impfkampagne
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Rätselhafte Krankheit rafft hunderte Kamele in Mali hin20.12.2005
In Mali gehen die Behörden einem geheimnisvollen Kamelsterben nach: In den vergangenen zwei Monaten starben in der nordöstlichen Region Kidal mehrere hundert der Tiere an einer bislang unbekannten Krankheit. Anzeige Anzeige
[sda] - Wie der Vize-Chef der Region, Algabas Ag Intalla, in Bamako sagte, tritt der Tod der Höckertiere nach Angaben von Tierärzten ganz plötzlich ein.

Das malische Gesundheitsministerium und das Ministerium für Tierzucht bemühen sich nun gemeinsam, die Tierseuche zu bekämpfen. Die Kamelzucht ist eine der wirtschaftlichen Grundlagen des bettelarmen Landes.
 
Überfall auf Touristen-Franzose bei Agadez getötet20.12.2005
...Ein französischer Tourist ist durch Schüsse am Freitag in der Nähe von Assa getötet worden, ein Dorf, das 60 Kilometern im Norden von Agadez angesiedelt ist. Der Tod des französischen Touristen ist "formell" durch die Behörden der Region bestätigt worden, die gewünscht hat, keine anderen Einzelheiten mitzuteilen. "Der Franzose ist ein bestimmter Dr. Francois, der um 12 Uhr 00 lokal (11 Uhr 00 GMT) in der Nähe von Assa getötet worden, als das Geländefahrzeug, in dem er sich befand von bewaffneten Banditen beschossen wurde", hat ein unabhängiger Journalist in Agadez bekanntgegeben. Die genaue Identität des Opfers und seine Ursprungsregion in Frankreich war am Samstag nicht bekannt. Gemäß dem Journalisten, der dem Fahrer des Fahrzeugs begegnet ist, der zu dem lokalen Reisebüro Abal-Voyage gehört, haben die Aggressoren das Feuer eröffnet, nachdem der Fahrer "abgelehnt hatte, anzuhalten".
"Ich habe abgelehnt, ihrer Aufforderung zu gehorchen, dann haben sie das Feuer eröffnet. Der Franzose ist von zwei Schüssen im Kopf getroffen worden ", hat den Fahrer erläutert.
Das Opfer reiste in Gesellschaft seiner Frau und von seinem Schwager hat er hinzugefügt. Ein Krankenpfleger des lokalen Krankenhauses hat bekanntgegeben, daß der Körper des Verstorbenen sich "noch gestern (Freitag) in der Leichenhalle des Krankenhauses von Agadez befand...

dazu der kommentar von gerhard göttler aus www.desert-info.ch unter mehr
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neue Website mit Forum über den Raum Agadez20.12.2005
www.agadez-niger.com

leider nur für die französisch und englisch sprechende Fraktion.
 
NOTHILFE FÜR DIE REGION TIN AKOFF; 23.07.200512.12.2005
Nach längeren Bemühungen ist es im Juni 2005 gelungen, das ABIS-Getreidemagazin in Tin Akoff auf direktem Weg einen größeren Bargeldbetrag für den Ankauf und den Transport von zusätzlichen Hirsevorräten zur Verfügung zu stellen. Sie werden an die Bedürftigsten unentgeltlich verteilt. ABIS hat bereits während der letzten großen Hungerperiode eine solche Aktion durchgeführt, die damals große öffentliche Anerkennung erfahren hat. Weitere Lebensmittellieferungen könnten erfolgen, wenn die hierfür notwendigen Geldspenden von ABIS-Mitgliedern und Unterstützern eingehen. Spendenkonto: Dr. Röder / ABIS, 23 09646 00, Bankhaus Reuschel & Co. München, BLZ 700 303 00.
 
ARBEITSKREIS AZAWAKH – EINE INTERNATIONALE PLATTFORM12.12.2005
ARBEITSKREIS AZAWAKH – EINE INTERNATIONALE PLATTFORM IM INTERESSE DER STANDARDREFORM

Im Juni 2005 hat es in unserem FORUM eine lebhafte Diskussion über die Reglementierung von weißen Abzeichen bei Azawakhs gegeben. Kritiker dieser Bestrebungen, darunter auch viele ABIS-Mitglieder, haben sich nun zu einem Arbeitskreis mit einer eigenen Website zusammengetan. Eine jetzt erschienene achtzig-
seitige Dokumentation enthält zahlreiche Beiträge über die Nomadenwindhunde im Sahel. Näheres bei
www.arbeitskreis-azawakh.com.
 
DER FALL WEISS - www.arbeitskreis-azawakh.com12.12.2005
Im Gefolge der Diskussion um die „korrekte“ Ausdehnung von weißen Abzeichen beim Azawakh (vgl. den Beitrag von Wilfriede Schwerm-Hahne in UW Nr.5, Mai 2005) hat sich im Juni dieses Jahres unter dem Namen

ARBEITSKREIS AZAWAKH:
EINE INTERNATIONALE PLATTFORM IM INTERESSE DER STANDARDREFORM

eine Interessengemeinschaft zusammengetan und ihre Ziele und Argumente auf der Website www.arbeitskreis-azawakh.com ins Internet gestellt.

Das Anliegen des Arbeitskreises wird dort wie folgt beschrieben:

>Der FCI-Standard Nr. 307 c legt im Abschnitt über die Farbe des Azawakhs unter anderem fest: >Die Scheckung ist auf die Gliedmaßen beschränkt<. Diese müssen zumindest Spuren von Weiß an den Pfoten aufweisen. Zur Farbausstattung gehört laut Standard noch ein weißer Brustfleck sowie ein weißer Pinsel an der Rutenspitze und mitunter auch eine Blesse. Zahlreiche Rassevertreter in der Ursprungsregion, in Europa und Übersee tragen weiße Abzeichen, die über die im Standard als zulässig bezeichnete Ausdehnung hinausgehen. Ein Gutteil der Zuchtrichter hat bislang davon abgesehen, dies als Grund für eine Abwertung oder einen Ausschluß solcher Hunde heranzuziehen. Jüngste Initiativen von Seiten der SLAG, die sich als Sachwalter des französischen Standard-Patronats betrachtet, und ähnliche Bemühungen innerhalb des Deutschen Windhundzucht- und Rennverbands (DWZRV) haben dagegen zum Ziel, durch eine enge und teilweise noch verschärfende Auslegung des Standards Azawakhs mit größeren Weißanteilen als unerwünscht von der Zucht auszuschließen.
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Eindrücke von der 15.(!) Azawakh-Expedition in Niger12.12.2005
PETER H. SANDER:

MIT ABIS KANN MAN WAS ERLEBEN
Eindrücke von der 15.(!) Azawakh-Expedition in Niger

Um die Eigenschaften einer Rasse zu verstehen, ist es unerlässlich, sich eine Vorstellung von den Menschen und dem Land zu machen, die sie geprägt haben.(Almaz Kurmankulow, Kirgistan). Denn: Es gibt Menschen, die legen Wert auf persönliche Erfahrung (REISE Know-How). Oder: Gani ya kore ji (ein Hausasprichwort: Sehen ist mehr wert als Hören (oder Lesen).
So begab ich mich auf den Spuren unserer Windhunde nach Kirgistan, Usbekistan, dem Iran und diesmal nach Niger, um nach Taiganen, Tazys und Salukis nunmehr den Azawak in seinem Ursprungsland zu erleben und besser zu verstehen! Vorweg jedoch:
Was ist ABIS?
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Mit ABIS kann man was erleben ...12.12.2005
Zum Reisebericht von Peter H. Sander in der Zeitschrift UNSERE WINDHUNDE

ABIS hatte bei seiner Erkundungsfahrt ins östliche Niger speziellere Erkenntnisinterssen. Unsere Frage war, inwieweit die Nomadenwindhunde des Berglands dem Typus gleichen würden, den wir bei vierzehn vorausgegangenen Expeditionen in den Savannen rund um das Wadi Assaouagh in Mali, Burkina Faso und Niger als Landrasse in Übereinstimmung mit den grundlegenden Vorgaben des FCI-Standards vorgefunden und dokumentiert haben.
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Jahresbericht 200512.12.2005
Liebe Mitglieder, liebe Azawakhfreunde –

als Dateianlage übersenden wir den Jahresbericht des ABIS-Förderkreises für die Zeit vom August 2004 bis August 2005. Wir hoffen, daß es nicht zu viel Mühe macht, den Text herunterzuladen und für das Lesen bei einer ungestörten Gelegenheit auszudrucken. Wir wollen das teure Postporto sparen; die Adressaten ohne e-mail-Anschluß erhalten den Bericht aber nach wie vor als Papierkopie.

Downloads:

» ABIS-Jahresbericht 2005 (*.pdf, 32 Seiten, 607 kb)
 
Unterernährte Kinder in Niger: Hilfsmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus05.07.2005
29.06.2005 - 12:17 Uhr, Ärzte ohne Grenzen Pressemappe [Pressemappe]

Berlin (ots) - In Niger leiden nach Angaben der internationalen
Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen weiterhin zehntausende Kinder an schwerer Unterernährung. Obwohl der Nahrungsmittelengpass lange absehbar war, verzögern sich die Hilfsleistungen weiter. Untersuchungen der Organisation in Dörfern nördlich von Maradi und Tahoua haben ergeben, dass die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren seit zwei Monaten über der Notfallschwelle liegt.
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BURKINA FASO: Government distributes cut-price grain to help ease hunger25.06.2005
OUAGADOUGOU, 24 June (IRIN) - The government of Burkina Faso has bought a further 5,000 tonnes of cereal to sell at reduced prices to people in northern areas hit by crop failure to stop them going hungry.

But a spokesman for the Agriculture Ministry said much more would be needed over the coming months to prevent famine.
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Der Hunger ist da...Luftbrücke aus Algerien und Lybien im Einsatz21.06.2005
Evitons la famine au Niger ! Message des Associations ACTION CONTRE LA PAUVRETE (AACP) et ASSOFRANI

MERCI de diffuser ce message le plus largement possible autour de vous.

10 mai 2005) Voici un descriptif de la situation de la région au sud d’Agadez telle qu’elle nous est rapportée par des adhérents qui reviennent d’Agadez et par nos amis touaregs présents sur place.

Evitons la famine au Niger : Comment aider les populations locales ?
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MALI: Over one million face malnutrition, government21.06.2005
[This report does not necessarily reflect the views of the United Nations]

BAMAKO, 20 June (IRIN) - Food prices are soaring and precious cattle are dying in Mali as a result of drought and last year's locust swarms. The government has called for urgent food assistance to avert malnutrition among more than a million vulnerable people.

A government survey carried out earlier this year found that 1.1 million people in 101 communities in the central Mopti region, Timbuktu in the north and the western region of Kayes, may lack proper food before the next harvests in September.
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Niger Food Crisis by Medicine Sans Frontiere21.06.2005
This is the beginning of the most critical period in the year and, four months away from the next harvest, all the indicators are already in the red. In order to avoid further increase in child mortality rates in the coming weeks, exceptional emergency measures must immediately be implemented. This is why MSF is calling for free food distributions in the villages that are most affected by malnutrition.

The results of the nutrition survey* that were carried out at the end of April in four districts in Niger confirm the gravity of the situation.

One child out of five is suffering from malnutrition. The global acute malnutrition rate in children under five years old is 19,3% in villages in the north of Maradi province and 19,5% in villages in the north of Tahoua province.

These children weigh 80% below the normal weight for their age, suffer from retarded development (height, speech, walking) and their fragile health means they...

Medicins Sans Frontiere - Food Crises Mali/Niger/Burkina
 
Expeditionsbilder 2005 online16.06.2005
Mit freundlicher Genehmigung durften wir die Bilder von Gerhard Hans auf unserer Website online schalten. Geniessen Sie die spektakulären 194 Bilder auf unserer Bildergalerie. Besonders beeindruckend sind die Saharabilder ab Seite 6.
Fotoimpressionen Azawakh-Expedition 2005
 
Neues aus Gorom-Gorom von Stephanie14.06.2005
Es hatte vorletzten Samstag dermaßen geregnet, sodass wir hier im Sahel 5 Tage vom Rest des Landes komplett abgeschnitten waren – noch ca. 15 km Richtung Süden war kein durchkommen mehr – riesige Wassermengen die die Strassen unpassierbar machten – die einen kamen nicht nachhause, die anderen nicht mehr weg – in 10 Tagen hatte es über 140 mm geregnet, was den sandigen Boden hier ohne weiteres wegspült – Einige Lehmhäuser sind ebenfalls in sich zusammen gebrochen – in unzähligen hat es reingeregnet.

Aus dem Nichts kommen riesige Ströme hervor.

Vor dem Regen oft Sandstürme.
Vor kurzer Zeit hatte ich eine kleinere Bilderserie gesendet – „Sumas Farben“. Sein Vater ist an dem Samstag in den Fluten umgekommen – er hat es wohl kommen sehen, denn er warnte den Fahrer, dieses Wasser würde sie umbringen. Sie waren zu viert, er der einzige der nicht schnell genug rauskam.

Die Trauer der Frauen : Bei uns trägt man Schwarz – hier verlassen die Frauen 40 Tage lang nicht ihre vier Wände, 90 Tage verschleiert.

Liebe Grüße

Stéphanie
 
NIGER: Failing food, toddlers may die, say doctors10.06.2005
TAHOUA, 9 June - In these dusty scorching reaches of southern Niger, children are weak and underfed and risk dying in the next four months when malaria and diarrhoea reach their peak, Medecins Sans Frontieres (MSF), the international medical charity, warned on Thursday.

With more than one out of four of Niger's 12 million people facing a shortage of food this year, MSF on 3 June opened a new therapeutic feeding centre in Tahoua, Niger's fourth biggest town.
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Lebhafte Farbendiskussion im Forum02.06.2005
Im Verbandsorgan DER WINDHUND vom DWZRV wird eine kontroverse Diskussion zwischen der Richtervertrauensfrau Schwerm-Hahne über die Bewertung der Ausdehnung der weißen Abzeichen im Ausstellungsring geführt. Diverse Berichte und Stellungnahmen werden gegeneinander gestellt.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema, bitte nehmen Sie Stellung in unserem Forum!

Mittlerweile befinden sich 26 Beiträge zu diesem Thema!
 
M-Wurf of Silverdale09.05.2005
Viele Azawakhfreunde haben den Wurf von Safi und Jamil mit Spannung erwartet - aus guten Grund, denn er bringt für das >Abenteuer Azawakh< etwas Neues:

Die Mutter SAFI (AZ.Imp. 0-541, geboren im Dezember 1998) ist von Tuareg-Nomaden in Markoye, Sahelprovinz Oudalan, Burkina Faso, gezüchtet worden. Wir haben sie als Gastgeschenk während der 9. ABIS-Expedition im Januar 1999 erhalten.

Website of Silverdale
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Up to 90 percent crops lost in north, food crisis feared09.05.2005
GOROM-GOROM, 19 Nov 2004 (IRIN) - People in northern Burkina Faso are facing a looming food crisis, with the annual grain harvest slashed up to 90 percent due to a severe locust outbreak combined with poor rains.

"Rains this year were patchy. We only needed two or three more showers at the end of the season, but nature decided differently and now the granaries are empty," farmer Albert Seini told IRIN in the far northern town of Gorom-Gorom, the capital of Oudalan province which borders Mali and Niger.

"Failing help from the government, this is going to be an extremely difficult year," said the farmer, pointing to his empty granary and bare millet-fields as his 11 children and three wives looked on.

The province, which has a population of 161,000, is the area which has been hardest hit by the worst locust outbreak in Burkina Faso in 15 years, as well as by poor rains.
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ABIS-Newsletter April 2005 zum downloaden27.04.2005
Wir möchten Ihnen unseren Newsletter an dieser Stelle als Download zur Verfügung stellen. Zur Ansicht des Dokumentes benötigen Sie wahlweise den Acrobat Reader oder das Programm Word.

Downloads:

» ABIS-Newsletter April 2005 (*.pdf, 7 Seiten, 163 kb)

» ABIS-Newsletter April 2005 (*.doc, 7 Seiten, 1223 kb)
 
Ein LKW für die Oase EL Meki - Wer kann helfen?21.03.2005
Die Oase El Meki liegt im Süden des Air – Massivs, etwa 150 Kilometer von Agadez entfernt. Lebensgrundlage der Tuareg von El Meki sind die Erträge der seit alters her kunstvoll bewässerten Oasengärten: Früchte und vielerlei Gemüse, u.a. Tomaten, Zwiebeln, Bohnen, auch Mais, Iams und Kartoffeln. Trotz üppiger Ernten sind die Menschen in El Meki von zunehmender Verarmung bedroht, denn es fehlt das Bargeld für den Einkauf anderer lebensnotwendiger Dinge, für Schule, für medizinische Versorgung und für die Erhaltung ihrer Gartenanlagen und Häuser. Das Problem von El Meki ist einfach: Seine Produkte können nicht vermarktet werden, weil die Transportwege nach Agadez und anderen größeren Ansiedlungen mit Kamelen oder Eseln zeitlich nicht zu bewältigen sind. Ebenso einfach wäre eine Problemlösung, die sich schon für andere entlegene Oasen bewährt hat: Die Gründung einer Verkaufsgenossenschaft, die mit eigenem Fahrzeug die Wochenmärkte und Restaurants in Agadez regelmäßig beliefern könnte.

Weitere Fragen: Werner Röder
mehr...
 
Expedition 200527.02.2005
Die Teilnehmer der Nigerexpedition sind wohlbehalten und voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen heimgekehrt.
Die drei Projektaktiven haben in Tin Akoff Ayad und seine Hundemeute gesund angetroffen und die Projekte Schulspeisung und Hirsemagazin weiterführen können; Lutz Vollweiler
 
Statistik 200413.01.2005
Im Jahr 2004 wurden 203.567 Seiten von 67.928 Besuchern geöffnet. Für dieses Vertrauen und den regelmäßigen Besuch unserer Website möchten wir Ihnen danken.
 
Nachricht von Alhamziet26.10.2004
Liebe Expeditionsmitglieder, heute habe ich einen Brief aus Anderamboukane bekommen. Alhamziet und Oubeidata lassen uns herzlichst grüßen. Sie sind beide bei guter Gesundheit und laden uns herzlichst zu sich ein.

Der Kontakt über www.menaka.info funktioniert bestens. Wir sind in regelmäßiger Email-Kommunikation.
 
Projekt Patenschaften26.10.2004
Unser Patenschaftprojekt nimmt langsam konkrete Züge an. die ersten Paten haben sich gefunden und so langsam werden die Rahmenbedingungen fixiert. Anfang November werden ich mit den Interessierten Kontakt aufnehmen.
 
Nachricht von www.menaka.info24.09.2004
Zur Eröffnung der neuen Portalsite von Menaka sendete ich eine kurze Mail mit Grüßen an unsere Freunde und erhielt postwendend folgende Antwort:

M. BECKER,
Nous sommes très content de savoir que de l'autre cote, il des hommes et des femmes qui pensent à nous. je suis l'administrateur du site de Ménaka et je vous informe à ce titre que votre message sera transmis à alhamziet et OUbeydata. votre organisation est toujours la bien venue pour promouvoir les chiens de l'azawagh.

ich bin schon jetzt auf die Neuigkeiten von Alhamziet und Oubeidata gespannt.
 
TV-Tipp am Mittwoch, 25.08.200423.08.2004
Abenteuer Niger, mit den Tuareg durch die Sahara"
16:30 - 17:15 Uhr
3Sat
 
Azawakh Filmbeitrag bei HundKatzeMaus20.08.2004
In der VOX-Tiersendung HundKatzeMaus gab es einen wunderschönen Beitrag über den Azawakh. Dr. Werner Roeder wurde zu Hause besucht und berichtet Interessantes über den Azawakh.

Zur Ansicht des Videos benötigen Sie den Real-Player und mindestens eine ISDN-Verbindung.

Azawakh-Filmbeitrag HundKatzeMaus (ISDN-Verbindung)

Azawakh-Filmbeitrag HundKatzeMaus (DSL-Verbindung)
 
Pflanzen in der Sahara20.08.2004
Auf all unseren Reisen haben wir immer ein Buch über die Pflanzen der Sahara vermisst. Ein Buch haben wir nicht entdeckt, statt dessen aber eine Website über Flora und Fauna der Sahara (leider in französisch) mit Beschreibungen, Bildern und den Begriffen in Tamashek.

Pflanzen der Sahara
 
www.menaka.info20.08.2004
Le site d'informations sur la region de Menaka.

Menaka ist nun auch im Internet vertreten. Leider zur Zeit noch mit wenig Inhalt, aber es wird sicherlich nicht mehr lange dauern. Die website ist nur in französischer Sprache.

www.menaka.info
 
T-Wurf ak Ilaman29.06.2004
Am 13.06.2004 fiel der "T"-Wurf Ak Ilaman nach Agarouf (Import Mali) und Shiggu de Garde-Epée 4 Rüden (2 x rot, 2 x gestromt) und 3 Hündinen (rot, 2x gestromt)

Weitere Informationen:
Website Ak Ilaman
 
Tuareg Kinofilm - Ässhäk - Geschichten aus der Sahara29.06.2004
Ässhäk - Geschichten aus der Sahara ein Film über die Tuareg von Ulrike Koch 2003.

Nach dem grossen Erfolg ihres Films Die Salzmänner von Tibet folgte Ulrike Koch einem Ruf zu den Tuareg, um die Lebenswelt dieses Volkes in einem Film darzustellen. Ässhäk – Geschichten aus der Sahara ist das Ergebnis einer vertieften und verinnerlichten Auseinandersetzung mit der Wüste und ihren Bewohnern. Aus einem respektvollen Blickwinkel zeigt der Film eine archaische Lebensweise voll schöpferischer Lebendigkeit, ein anderes Zeitverständnis und eine Sicht auf den Himmel über der Wüste.
 
Expeditionsvorbereitung 200515.06.2004
Die Vorbereitungen für die ABIS-Expedition 2005 entwickeln sich. ABIS versucht erneut die erste ABIS-Expedition in die westliche Tenere zu organisieren und parallel eine Kurzexpedition in die Projektregion Tin Akoff zu versenden.

Der Ausbau unserer Projekte in Tin Akoff hinsichtlich der Umsetzung unserer Schulpatenschaften bedarf einer Evaluierung vor Ort. Oliver Becker wird versuchen ein kleines Team für eine zehntägige Reise zusammen zu stellen.

Die Zusammensetzung der Tenere-Expedition ist nahezu abgeschlossen, da seit Jahren eine lange Warteliste für diese Erstbereisung besteht.
Weitere Informationen zur Planung der Expeditionen 2005
 
Nigerüberquerung mit tausenden von Rindern in Mali10.05.2004
Wenn im Sahel nichts mehr grünt, treiben die Fulbe ihre Herden zum Niger. Die Flussüberquerung mit Tausenden Rindern ist der große Tag im Jahreskreis der malischen Nomaden.

Oje, das arme Kälbchen! Gleich wird es zermalmt werden zwischen den dicken Kuhleibern und elendiglich absaufen! »Keine Angst, Monsieur!«, sagt der alte Hirte. »Es wird ihm nichts passieren. Schauen Sie nur.« Das schmächtige Tier hüpft zitternd von der Uferkante. Stakst zwei Meter neben der Herde durch die lehmbraunen Fluten, bis es nicht mehr stehen kann. Und krault so wacker in den Niger hinaus, als hätte es nie etwas anderes getan...

Reisebeilage der Wochenzeitung "die Zeit"
 
Droht der Niger auszutrocknen...03.05.2004
Ein sehr interessanter Artikel in französischer Sprache:

Face au risque de catastrophe, les Etats du bassin du Niger se mobilisenta>
 
Europäisches Parlament erlässt neue Verordnung - Import erst mit sieben Monaten?28.04.2004
International agierende Hundefreunde aufgepasst: Ab dem 3. Juli 2004 muss bei Hunden, die aus bestimmten Drittländern in ein EU-Mitgliedsland importiert werden, eine Titrierung nachgewiesen werden. Aufgrund gesetzlich festgelegter Fristen bedeutet dies, dass Hunde frühestens im Alter von sieben Monaten auf die Reise gehen. Dies legt eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rats fest. Die Liste der Drittländer, die von dieser neuen Regelung ausgenommen sein werden, ist zurzeit in Arbeit.

Europäisches Parlament erlässt neue Verordnung - Import erst mit sieben Monaten?
 
Antiquariat Online05.04.2004
Für alle Bücherwürmer haben wir Ihnen eine Übersicht der uns bekannten Literatur über Afrika, Sahara und Tuareg in alphabetischer Reihenfolge zusammen gestellt.

Modernes Antiquariat
 
Bücher über AMAZON bestellen05.04.2004
Wir haben für Sie eine Auswahl bestellbarer Bücher beim Onlineversand- handel AMAZON zusammen gestellt. Die Buchtitel sind alphabetisch sortiert und können per Klick auf "bestellen" bei AMAZON geordert werden.

Bestellbare Bücher
 
Relaunch Toumbouktou's Azawakh05.04.2004
ABIS-Delegué Dr. Gabriele Meissen hat ihre Website überarbeitet und zeigt sich in einer komplett neuen Anmutung. Auch in der zuerst englischen Version ist das neue Gestaltungskonzept sehr überzeugend.

Tombouktou's Azawakhs; english version
 
Photoimpressionen 2004 online02.04.2004
Die Fotos der aktuellen A.B.I.S.-Expedition 2004 sind online. Die diesjährige Fotogalerie umfasst nahezu 300 Bilder und führt Sie bis nach Timbouktou. Wir danken unserem Fotografen Gerhard Hanß für die Bereitstellung des Fotomaterials auf unserer Website. Eine weitere Verwendung der Bilder bedarf unserer Zustimmung.

Fotogalerie ABIS-Expedition 2004
 
Von Bamako gen Timbouktou vers le Niger25.02.2004
Die ABIS-Expeditionsteilnehmer konnten auf ihrem Rückflug gen Paris einen wunderschönen Reisebericht (fr/en) über eine Schiffspassage von Bamako gen Timbouktou im Air France Magazin lesen.

Lassen Sie Ihre Sinne freien Lauf...und genießen Sie: En descendant le fleuve Niger
 
Wüstensand in den Alpen24.02.2004
In Süddeutschland war am 21.02.04 ein kurioses Naturschauspiel zu beobachten: Über weiten Teilen des Landes wies der bewölkte Himmel eine gelb-orange Verfärbung auf. Dafür verantwortlich ist ein stürmischer Südwind, der direkt aus Nordafrika kommt. Der Sand hatte den anfangs blau-weißen Himmel in Oberbayern in Gelb-, Orange- und Ockertönen gefärbt.

Fotoimpressionen: Wüstensand in den Alpen, Bildrechte C. Schandara
 
ABIS-Expedition 2004 sicher gelandet!18.02.2004
Die diesjährige ABIS-Expedition ist wohlbehalten und sicher in Deutschland gelandet. Dieses Jahr haben wir nicht die Tiefen des Azawakhtals besucht, sondern unsere Freunde im Grenzdreieck intensiver besucht, dabei spürte man deutlich, wie wichtig unsere jährlichen Expeditionen für die Bevölkerung sind. Eine gewisse afrikanische Nachhaltigkeit unserer Projekte ist deutlich zu spüren. Das Schulprojekt, der Gemüsegarten, die Tollwutschutzimpfung, die medizinische Hilfe, der kreditfinanzierte Hirsekauf, das ABIS-Campement...es entwickelt sich deutlich positiv. In diesem Jahr haben wir ein Motorrad für die Projektbetreuung finanziert. Herzlichen Dank an alle Spender und Unterstützer.

In Timbouktou waren wir natürlich auch...dies aber erst in Kürze...Ouaga - Dori - Gorom Gorom - Markoye - Zigaibery - Tin Akof - Circle de Tin Akoff - Ndaki - Teerstrasse kreuzen - In-n-Zaket - Gourma-Rharous - Bar - Timbouktou - Gourma-Rharous - Tèméra - Bourem - Tonodibi - Gao - Ansongo - Tessit - Tin Akoff - Markoye - Gorom Gorom - Ouaga.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.
 
Updates im Import- und Zuchtbereich15.12.2003
Unsere Importhunde vermehren sich fleissig ausserhalb des Sahel. In den letzten Tagen konnte ich 4 neue Würfe in die Importgalerie aufnehmen.
AZABOR´S Tochter Cheraga hat in der Tschechischen Republik für Nachwuchs gesorgt. Darunter auch eine blaugestromte Hündin.
TAINOSS wurde durch ihre Tochter Asakare siebenfache Großmutter in der Deutschen Zuchtstätte Idi´n Illeli, AMANAR sechsfacher Großvater durch Sohn Ndaki bei Nzi´Songo in Frankreich und die aus Mali importierte Hündin TAYTOK hat in den USA vor 4 Tagen 5 Welpen in der Zuchtstätte Idiyat es Sahel zur Welt gebracht.
Ausserdem konnten 3 neue, aus dem Sahel nach Frankreich importierte Hunde in die Importgalerie aufgenommen werden.
P´IBIS, TAIRA und T´RAMSES werden hoffentlich in Zukunft zum züchterischen Einsatz kommen und ihren Beitrag zur Erweiterung des Genpools leisten können.
Dr.G.Meißen
 
ABIS-Expedition 200419.10.2003
Auch im Jahr 2004 werden wir unsere Projektregion im Grenzdreieck Burkina-Mali-Niger nicht im Stich lassen. Es hat sich ein Team um Lutz Vollweiler, Ilse Stimpfl-Klann und Christiane Thier-Rostaing gefunden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. In Kürze werden die Projektschwerpunkte, die Expetionsroute und die Teammitglieder vorgestellt.
 
Sahara Geiseln unverletzt in Deutschland25.08.2003
Endlich ist die Geiselnahme der Saharareisenden unblutig zu Ende gegangen. Wir sind sehr glücklich und freuen uns über das Ende der Entführung.

Die uns sehr gut bekannte Touareg-Familie Agaly war maßgeblich an der Befreiung der Geiseln beteiligt. Somit können wir mit den Reisevorbereitungen für 2004 beginnen und dem Agaly-Clan persönlich unseren Dank aussprechen.

Im Februar 2004 werden wir eine Expedition in unsere Projektzone Burkina/Mali/Niger durchführen. Zielgebiet der kommenden Reise wird jedoch die Region um Tin Akoff sein. Wir werden bei dieser Expedition wahrscheinlich auch an einem Tamashek-Sprachkurs teilnehmen. Noch laufen die Vorbereitungen und in Kürze werden wir genauere Informationen veröffentlichen.
 
Bilderleisten zum Vergrößern25.08.2003
Die Bilderleisten links und rechts des Textes lassen sich durch Klicken vergrößern. Viel Spaß beim Surfen.
 
Expeditionsberichte 200322.08.2003
Der Expeditionsbericht zur XIII. A.B.I.S.-Expedition 2003 ist online. Dr. Werner Roeder berichtet über unsere Arbeit und die Erlebnisse der diesjährigen Expedition.

Expeditionsbericht 2003, Dr. Werner Roeder
Zur ABIS-Arbeit in Afrika, Dr. Werner Roeder
Azawakh-Protokoll 2003, Elisabeth Naumann
Als Medizinfrau in Afrika 2003, Elisabeth Naumann
 
Artikel aus der Hunde Revue22.08.2003
Einer der zurückliegenden Ausgaben der Hunde Revue beschäftigte sich mit dem Azawakh. ABIS unterstütze die Redakteurin mit inhaltlichen Informationen und reichlich Bildmaterial. Unseren Freunden wollen wir diese Artikel nicht vorenthalten:

Rasse-Portrait AZAWAKH, Valerie Slembrouk
Azawakh-Besitzer Interview
 
Azawakh in der Ursprungsregion22.08.2003
Was Sie alles schon einmal wissen wollten...geringfügig veränderter und gekürzter Text eines Vortrags beim Azawakh - Meeting im DWZRV am 25. Januar 2003 von Dr. Werner Roeder.

Azawakh in der Ursprungsregion
 
FCI – Europameisterschaft 200303.07.2003
KASSAM OF SILVERDALE (Aurak Injakok, Import Mali x We Wille Cashra) im Besitz von Philipp Vogelsang (Berlin) ist Europa-Coursing-Sieger 2003 !

Am 21. Juni setzte Kassam seine Erfolgsserie mit dem 1.Platz bei der FCI – Europameisterschaft auf dem italienischen Monte Bondone fort. Unter zehn Azawakh-Rüden, die von Deutschland, Italien und der Schweiz für die Ausscheidung nominiert worden waren, erkämpfte sich Kassam mit 19 Punkten Vorsprung (535) den Siegertitel.

KARSA-KATTOUF OF SILVERDALE im Besitz von Monika Kessler (Schweiz) stand ihrem Bruder kaum nach. Unter vierzehn Hündinnen aus Italien, Deutschland, der Schweiz und Frankreich wurde sie punktgleich (537) mit der Zweitplacierten Dritte der Europa-Meisterschaft.
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Azawakh-Jahresausstellung 200312.06.2003
Am 7. Juni stellten sich bei schwülheissem Wetter 58 der 65 gemeldeten Azawakhs der Beurteilung durch die Richterin Frau Hintzenberg Freisleben.

Jahressieger bei den Hündinnen, sowie Veteranen BIS der gesamten Show wurde die zehnjährige, aus Burkina Faso stammende TAIKOUSSOU AG INTANGOUM im Besitz der Azawakh Zuchtstätte of Silverdale. Nur noch übertroffen wurde sie durch den Jahressieger, BOB und BIS der gesamten Show, AHMAHR KEL ES SUF, im Besitz der Familie Stepanek aus Tschechien. Auch dieser Rüde zählt zu seinen Vorfahren den ABIS Import Abarout ag Tin Akoff und die Importhündin Salome aus Mali.

Insgesamt wurden 6 Direktimporte aus der Ursprungsregion und 24 Hunde mit einem Importanteil von 50% oder darüber ausgestelll. 19 Tiere wiesen immerhin noch einen Anteil "neuer" afrikanischer Gene von 25% und darüber auf und nur 9 Tiere entstammten noch den sogenannten alten klassischen Linien oder wiesen nur sehr weit zurückliegende Blutauffrischungen in ihrem Pedigree auf.
Insgesamt eine erfreuliche Bilanz , die die Tendenz zu mehr genetischer Variation in der europäischen Azawakhpopulation unterstreicht.

ABIS war mit einem Zelt, reichlich Infomaterial und einer Spendenaktion vorort aktiv. Für 5 Euro konnte man die Patenschaft für die Tollwutschutzimpfung eines Azawakhs im Sahel erwerben.

Das am folgenden Tag stattfindende und mit Azawakhs leider nur recht schwach bestückte Coursing konnten bei den Hündinnen die Enkelin des Imports Amanar TOM;BOUKTOU´S OULT MA und bei den Rüden ihr Bruder TOMBOUKTOU´S OKALAN für sich entscheiden. Okalan teilte sich den Sieg mit AL HARA´S LIYAT: Beide O´s gewannen auch den Sieg für Schönheit und Leistung an beiden Tagen.

Obwohl am Ausstellungstag 3 sonst recht stark vertretene Zuchtstätten aus unterschiedlichen Gründen nur sehr schwach repräsentiert waren, konnte doch eine breite Variation von Azawakhs vorgestellt werden und rund um den Ring wurden Kontakte geknüpft und viele Gespräche geführt. Besonders hervorzuheben ist wieder einmal die rege Teilnahme der tschechischen und italienischen Aussteller und Züchter, die der Veranstaltung etwas internationales Flair verliehen, wenn auch bedauerlicherweise nicht ein einziger Azawakh des standardgebenden Nachbarlandes Frankreich im Ring stand.
Dr.Gabriele Meissen-Moore
 
Afropop in Tombouctou28.05.2003
Festival in the Desert...schaut Sie es sich einfach an! Bericht und Bilder des Festivals vom Januar 2003
 
Neue Azawakh-Website 21.05.2003
Wie kommt man auf den Hund – Azawakh ?

Wie schon?- durch meinen Mann! Obwohl eigentlich schon hochschwanger, hatten wir unseren ersten Kontakt zu Windhunden bei einem Besuch eines Saluki-Zwingers. Bereits hier wurde meine Begeisterung für Windhunde ausgelöst und ... alles weitere auf der Website von Familie Soisch.
 
Taytok's erster Wurf in den USA21.05.2003
Taytok hat heute morgen auf der Farm in Toccoa den ersten Idiiyat es Sahel Wurf auf die Welt gebracht. 6 Rüden und eine Hündin erblickten das Licht der Welt. Die Hündin Imouyene und 3 ihrer Brueder sind rot. Die anderen 3 Rueden sind gestromt (einer leicht, einer mittel, einer fast schwarz). Alle erforderlichen Abzeichen sind vorhanden. Die Welpen bringen es auf einen afrikanischen Importblutanteil von nahezu 70%. Vater ist der gestromte Alem´nemehal al Ifriqiya.

Taytok hat alles souverän alleine gemacht und Mutter und Kinder sind wohlauf. Die kleine Imouyene bleibt bei uns, die Rüden suchen jedoch einen neuen Wirkungskreis und würden auch eine längere Anreise nach Europa nicht scheuen. Alles weitere über Taytok in ihrer neuen Zuchtstätte.
 
17 der 32 in der Sahara verschleppten Touristen sind frei14.05.2003
n-tv.de berichtet am 14. März:

17 der 32 in der Sahara verschleppten Touristen sind frei. Sie wurden gewaltsam vom algerischen Militär offenbar aus den Händen einer islamistischen Terrorgruppe befreit. Unter den Freigekommenen sind sechs der 16 deutschen und alle zehn österreichischen Geiseln. Die Deutschen werden in Algier von der Deutschen Botschaft betreut. Es gehe ihnen "den Umständen entsprechend gut", sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Der Staatsekretär im Außenministeriums, Jürgen Chrobog, ist nach Algerien geflogen, um die befreiten Deutschen abzuholen. Er will am Abend mit den sechs Sahara-Reisenden zurückkehren.
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Deutscher Cousing Sieger 200328.04.2003
Am Wochende wurde in Bad Doberan der Coursing Sieger 2003 (LCO Coursing, 800 Meter) ausgetragen.

Von sechs Rüden wurde Kassam of Silverdale (Aurak Injakok, Import Mali x We Wille Cashra) Coursing Sieger 2003. Bei den Hündinnen waren acht Azawakhs am Start. Den Titel errang die Azawakh-Hündin Idri n' shat Ehad (Amanar, Import Mali x Edawi n' shat Ehad).
 
ABIS-Expedition 2003: Erfahrungen, Ergebnisse und Perspektiven 27.03.2003
Die 13. Azawakh - Expedition ist am 23.Februar wohlbehalten und erfolgreich aus Mali und Burkina Faso heimgekehrt. In Bälde werden Sie mehrere Berichte über Reiseverlauf und –erlebnisse und viele eindrucksvolle Bilder auf unserer Homepage finden. Werner Röder hat vorweg einen Lagebericht zu den A.B.I.S. – Projekten in Afrika verfasst.
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XIII. ABIS-Expedition gestartet02.02.2003
Am Samstag, den 01. Februar hat sich das ABIS-Expeditionsteam auf den Weg gemacht. Viele Probleme mit der Einfuhr von Impfstoffen, Medikamenten und sonstigen Projektmaterialien konnten erst in letzter Sekunde gelöst werden. Die neu installierte Zollbehörde konnte letztendlich von der Entwicklungstätigkeit überzeugt werden und gab alle Projektgüter zur Einreise frei. Wir wünschen dem team vor Ort alles Gute und eine sichere und erfüllende Expedition.
 
R O U T E N P L A N U NG der XIII. Azawakh-Expedition23.01.2003
Am 01. Februar 2002 geht die 13. ABIS-Expedition auf große Tour. Die kompletten Eckdaten der Expedition finden sie hier.
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Touareg-Comunity im Internet22.01.2003
Diese Comunity ist öffentlich und mehrsprachig. Ein sehr interessanter Gesprächskreis mit vielen Informationen von und über Touareg und vielen detaillierten Länderinformationen:

Yahoo-Gesprächsgruppe-Touareg
 
Expeditionsphotos 2002 online16.12.2002
120 Bilder der letzten Expedition können Sie sich unter Expedtionen - Photoimpressionen in Ruhe anschauen. Besonders schön sind die Aufnahmen von der Salzkarawane vor den Toren Timbouktous...
 
Taytok ist Deutscher Champion für Schönheit und Leistung23.09.2002
Die von A.B.I.S. im Jahr 2000 aus dem Azawakhtal importierte Hündin TAYTOK konnte im Alter von nur 2.5 Jahren alle Anforderungen sowohl im Ausstellungsring als auch auf dem Coursingparcours zum Erwerb des Titels erfüllen und wurde als erster afrikanischer Import überhaupt " Deutscher Champion für Schönheit und Leistung "
Photos und einige Details zu Taytok sind in der Importgalerie aufgeführt & auf der Website von Dr. Gabriele Meißen.
 
ABIS-Expeditionsvideos16.09.2002
Für alle Interessierten bieten wir Ihnen die ABIS-Videos zurückliegender Expeditionen zum Kauf an. Lutz Vollweiler hat die Videos vor Ort aufgenommen und professionell aufbereitet. Unter Expeditionen/Videos können Sie sich Auszüge der Videos anschauen.
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AZAWAKH-Jahressausstellung 200216.09.2002
Die diesjährige Azawakhjahresausstellung am 30. August brach alle Rekorde.
87 Azawakhs aus vielen Ländern Europas waren gemeldet, darunter ein hoher Anteil von Hunden mit Importblut. Insgesamt 57 Azawakhs hatten einen Importblutanteil von mehr als 25% oder stammten selbst aus den Ursprungsländern.
So waren die beste Hündin, JASARA KEL DAHOUSSAHAQ und der beste Rüde IFORAS N SHAT EHAD jeweils Halbimporte und Kinder der von A.B.I.S. aus Mali mitgebrachten Rüden AURAK INJAKOK und AMANAR.
Auch in der Jugendklasse standen Hunde aus der Zucht des A.B.I.S. Mitgliedes Alberto Rossi mit einem Importblutanteil von mehr als 25% an der Spitze. Die rote Hündin CATHIB und ihr Bruder, der Mantelschecke CALAMIDE mit sehr ausgedehnter Weißzeichnung konnten sich gegen große Konkurrenz durchsetzen.
In der Jüngstenklasse wurden der Rüde ASALI IDI N ILLELI und seine Schwester ALDJA IDI N ILLELI aus der Zucht des A.B.I.S Mitgliedes Sebastian Poller, beides Kinder des aus Mali von ABIS importierten Rüden TIGIDIT mit "vielversprechend" bewertet.
 
Sahel: Eine neue Hungerkrise steht vor der Tür16.09.2002
Ayad ag Inachanan, der A.B.I.S. – Vertrauensmann in unserer Projektregion,
berichtet unter dem Datum vom 28.07.02 aus Tin Akoff:

„Bis jetzt ist der Beli immer noch ausgetrocknet, wir warten immer noch auf den Regen. Die Hungersnot in der Provinz wird immer größer. Viele Tiere sind gestorben und es gibt nichts zu essen. Die Ernte wird sehr schwierig sein...“

Dies heißt: Der Preis für das Grundnahrungsmittel Hirse erreicht nicht mehr bezahlbare Höhen, Händler stellen die Belieferung der Sahelmärkte mangels örtlicher Kaufkraft ein. Die eigenen Getreidespeicher der Nomaden sind längst leer und der Tauschwert ihres Viehs sinkt. Notverkäufe für Nahrungsmittel und Viehsterben aufgrund von Wassermangel und verdorrtem Weidegrund dezimie- ren die Herden. Dadurch wird die wirtschaftliche Lage der Betroffenen auch im kommenden Jahr prekär sein.
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Vorwort zum Jahresbericht 200216.09.2002
Liebe Mitglieder, liebe Azawakh- und Windhundfreunde -

dass eine seltsame Organisation mit dem Namen A.B.I.S. ins Leben getreten ist, hat der Staatsanzeiger von Burkina Faso erst 1993 bekanntgegeben. Entstanden ist sie aber schon ein Jahr zuvor im Gespräch mit meinen Freunden Ricardo Wille und Siggi Krigar an den Lagerfeuern der >Ersten Internationalen Azawakh-Expedition< . Damals haben wir die Entdeckung gemacht, dass es trotz Dürrekatastrophen und Bürgerkrieg den originären Azawakh-Windhund der Tamascheknomaden noch gibt – in eindrucksvoller Zahl und Lebenskraft! – und mit dem späteren Weltjugendsieger und Multichampion Abarut ak Tin Akoff haben wir 1992 auch unseren ersten >Idi< aus Afrika mitgebracht. A.B.I.S. hat heute also schon eine zehnjährige Geschichte.

Es wäre gewiß interessant, die Stationen, die Erfolge, Schwierigkeiten und Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts hier noch einmal auszubreiten – etwa so, wie es mit der Dokumentation > Fünf Jahre Association Burkinabe Idi du Sahel < geschehen ist (ihre Auflage ist leider ebenso vergriffen wie die von A.B.I.S. in den 90er Jahren herausgegebenen Mitteilungsblätter und Broschüren). Aber hierfür mangelt es inzwischen an Arbeitskraft: Die Tätigkeitsfelder von A.B.I.S. sind größer geworden, die >Aktiven< nicht jünger und ihre zeitlichen Möglichkeiten sind bestenfalls gleich geblieben... Immerhin: Viele unserer Mitglieder und Freunde haben die Entwicklung der A.B.I.S.-Arbeit anhand der zahlreichen Rundschreiben, Berichte, Bild- und Filmdokumentationen und Medienveröffentlichungen von Anfang an verfolgen können und einiges dazu ist auf der A.B.I.S. – Homepage ausführlicher nachzulesen.
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FOTOAUSSTELLUNG: REISE IN DEN SAHEL.27.08.2002
Bärbel Kleemann präsentiert ihre schönsten Fotos der 11. ABIS-Expedition von 2001 in einer Ausstellung mit den Themenschwerpunkten Frauen in Westafrika und Architektur & Innenräume.

Die Ausstellung, die zuvor in Teterow/Mecklenburg gastiert hatte, wurde am 20. August im Berliner Maxim-Gorki-Theater eröffnet und ist dort in der I. Etage des Verwaltungsgebäudes zu besichtigen.

Lesen Sie Bärbel Kleemanns beeindruckenden Reisebericht.
 
A.B.I.S. – JAHRESBERICHT 2001/2002 26.08.2002
Im September erscheint der Bericht über die Aktivitäten und Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate und die Perspektiven unserer weiteren Arbeit. Die Mitglieder des Förderkreises erhalten den Jahresbericht wie immer per Post – bitte melden Sie sich, wenn Sie die Sendung (z.B. aufgrund von Adressänderungen) bis Monatsende September nicht erreicht hat. Sonstige Interessenten können den Jahresbericht gegen Voreinsendung eines Kostenbeitrags von 5 Euro (Geldschein oder Briefmarken) über Dr. Werner Röder, Warschauer Str. 20, D-80992 München, beziehen.
 
NEUER A.B.I.S. – FLYER26.08.2002
Das illustrierte Faltblatt zur Arbeit von A.B.I.S. ist jetzt in einer zweiten Auflage erschienen. Es enthält eine Textversion in französischer Sprache und ist damit auch in Afrika zu Informationszwecken einsetzbar. Ein Exemplar wird mit dem Jahresbericht verschickt. Wenden Sie sich bitte an dr-roeder@gmx.de, wenn Sie den Flyer bei Windhundveranstaltungen oder ähnlichen Gelegenheiten auslegen möchten.

Für die 2. Auflage danken wir wiederum unseren Sponsoren Carola Knothe und ZORROMEDIA Berlin ganz herzlich!
 
Gästebuch zur SLAG-Abstimmung23.08.2002
Leider ist der Meinungsaustausch zur jüngsten SLAG-Entscheidung in unserem Forum eingeschlafen.

Im englischen Gästebuch von Corinne Lundquist lesen Sie die Statements von internationalen Züchtern, Richtern und Haltern.
 
Expeditionsbericht 2002 mit neuen Fotos05.08.2002
Liebe Saharafreunde, der Expeditionsbericht 2002 ist mit neuen Fotos hinterlegt. Viel Spaß beim Lesen und Träumen...
 
AZAWAKH-ZUCHT IN EUROPA: AM ENDE DER FAHNENSTANGE?01.08.2002
Das Komitee des französischen Club du Sloughi, des Levriers d’Afrique et du Galgo (SLAG) ist in seiner Sitzung am 20. Juli 2002 mehrheitlich zur Erkenntnis gelangt, dass der dortige Azawakhbestand nicht über einen ausreichend großen Genpool für die Weiterzucht verfügt.

SLAG soll dem Dachverband Societe Centrale Canine (SCC) deshalb empfehlen, die Einkreuzung von Sloughis zu genehmigen. Die SCC übt auch das Patronat über den Azawakh-Standard der FCI aus.

Die Erweiterung des genetischen Potentials durch Azawakhs aus den Ursprungsgebieten zieht man nicht in Erwägung: Angeblich gibt es in Afrika keine reinblütigen Rassevertreter mehr.

In Kürze wird ein ABIS-Forum zum Meinungsaustausch eröffnet.

Für Wortmeldungen in französischer und englischer Sprache hat Corine Lundqvist ein Azawakh-Diskussionsforum eingerichtet.

 
Azawakh-Diskussionsforen:01.08.2002
Die Einrichtung des ABIS-Forum verzögert sich noch. Zum Meinungsaustausch kann bereits das ABIS-Gästebuch genutzt werden.

Für Wortmeldungen in französischer und englischer Sprache hat Corine Lundqvist Diskussionsforen eingerichtet:
Azawakh-Diskussionsforum
Franz. Gästebuch
Engl. Gästebuch
 
Championat d´Europe FCI Coursing23.07.2002
Beim Championat d´Europe FCI Coursing in Charmes standen die Importe und ihre Nachzucht ganz weit vorn.
Schauen Sie sich die Ergebnisse bitte an:
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Start frei für das DNA-Projekt 28.06.2002 30.06.2002
Das Royal Institute of Technology in Stockholm beginnt mit den Laboruntersuchungen der DNA-Proben, die im Rahmen der 12.Azawakh-Expedition gesammelt worden sind. Die Ergebnisse werden anschließend einer vergleichenden genetischen Analyse unterzogen, deren Ergebnisse im Spätsommer oder Herbst des Jahres zu erwarten sind. ABIS wird zu gegebener Zeit berichten
 
Die Planungen für die 13. Azawakh-Expedition 2003 laufen an!17.06.2002
Wer eine Teilnahme zwischen Mitte Januar und Anfang März 2003 im Sinn hat, sollte bald Kontakt aufnehmen. In den Termin- und Routenplan können jetzt eingehende Wünsche und Interessen noch nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
Interessenten wenden sich an Dr. Werner Roeder.
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Beendigung der DED-Projekte im Sahel17.06.2002
Der Deutsche Entwicklungsdienst beendete in diesem Jahr seine langjährigen Projekte in den Sahel-Regionen von Burkina Faso, u.a. in unserer Provinz Oudalan. Ein Zeitungsbericht beschreibt die bisherige Arbeit und ihre Ergebnisse.
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Fotobildbände der XII. Azawakh-Expedition zur Ausleihe07.06.2002
Wer keinen dauernden Netzzugang hat, eine vollständige Serie der Expeditionsfotos sehen möchte oder besonders interessiert ist (vielleicht zusammen mit anderen Windhundfreunden), den Typus und das Verhalten der in der Ursprungsregion angetroffenen Azawakhs sowie ihre Lebensverhältnisse und ihr menschliches Umfeld noch intensiver in den Blick zu nehmen, kann meine private dreibändige Fotodukumentation ausleihen. Sie umfaßt - in annähernd 500 Abbildungen - Land und Leute entlang der Expeditionsroute und enthält vor allem einen repräsentativen fotografischen Querschnitt durch die diesmal angetroffene Azawakhpopulation. Landkarten und Reiseberichte sind beigefügt.
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"Azawakh of Silverdale" ist online!06.05.2002
Wir präsentieren die Website der Azawakh-Zuchstätte "Azawakh of Silverdale". Maike Röder-Thiede und Elisabeth Naumann laden Sie herzlich zum Besuch der Website ein.
 
ABIS unterstützt genetische Forschungen30.04.2002
In den vergangenen zehn Jahren haben unsere Azawakh-Expeditionen in Mali, Burkina Faso und Niger umfassende Foto- und Filmdokumentationen, phänotypische Beschreibungen und statistische Berichte über die Azawakh- Population in den Ursprungsgebieten der Rasse erbracht.
 
   

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